Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

24.04.2019

In der Woche vor Ostern hat sich der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) in Karlsruhe unter Leitung des Präsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Voßkuhle in einer zweitägigen mündlichen Verhandlung intensiv mit den unterschiedlichsten Aspekten im Bezug auf die Verfassungsbeschwerden zum § 217 StGB, dem Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen  Förderung zur Selbsttötung, beschäftigt. Die verschiedenen Kläger, unter ihnen Sterbehilfevereine, aber auch Palliativmediziner, wurden ebenso gehört wie eine ganze Reihe Sachverständiger, u. a. aus der Hospiz- und Palliativversorgung. Darunter war neben Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, dem Vorsitzenden des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), auch Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg (HPV BW), geladen, um vor den Bundesverfassungsrichterinnen und –richtern ein Statement abzugeben und deren Fragen zu beantworten.

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Weitere Nachrichten

Online-Therapieprogramm für Trauernde nach Verlust infolge einer hämatologischen Krebserkrankung

In Leipzig wird an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums im Rahmen einer Studie ein kostenfreies Online-Therapieprogramm für Trauernde durchgeführt, die eine nahestehende Person infolge einer Krebserkrankung verloren haben. Nach einem solchen Verlust erleben einige Betroffene eine lange und intensive Trauerreaktion. Sie haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und eine positive Perspektive auf das eigene Leben zurückzugewinnen.

Starke ambulante Hospizarbeit in Baden-Württemberg

Am vergangenen Freitag eröffnete in Stuttgart das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Baden-Württemberg unter dem Dach des Hospiz Stuttgart, in dem künftig acht Plätze zur Verfügung stehen. In der Regel leiden die Betroffenen unter lebensverkürzenden Erkrankungen, die über Jahre hinweg zu einer stetigen Verschlechterung des Zustandes und schließlich zum Tod führen. Das stationäre Hospiz bietet betroffenen Eltern die Möglichkeit, mehrere Wochen im Jahr „aufzuatmen“, während sie die erkrankten Kinder und Jugendlichen bestens versorgt wissen.

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V., betonte, wie gut es sei, ein solches Haus im Lande zu haben, dass dennoch aber die Bemühungen der Hospizarbeit auch im Kinder- und Jugendbereich dahin gehen, das Sterben zuhause zu ermöglichen. Dass dies gelänge, sei der Wunsch der meisten betroffenen Familien. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2017 im vertrauten Umfeld begleitet:

  • 280 Kinder
  • 6.852 Erwachsene

Die Begleitung erbrachten 5.376 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen aus 148 ambulanten Hospizdiensten - gezählt wurden hier nur die Begleitungen, die im Rahmen der ambulanten Hospizförderung (§39a, SGB V) geleistet wurden - es gibt darüber hinaus eine Vielzahl kleinerer Hospizgruppen, die mit ihren Ehrenamtlichen die selbe qualifizierte Begleitung an ihrem Ort spendenfinanziert erbringen. Diese Zahlen schließen auch die Aufgaben der nahezu 40 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste im Land ein.

„Wir haben als eines der ersten Bundesländer ein flächendeckendes Netz von ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste, auf das wir stolz sind“, so Susanne Kränzle in ihrem Grußwort.

Sozialminister Lucha stellt weitere Mittel für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung im Land ein

Stuttgart, 13. Oktober 2017  --- Die Landesregierung hat im neuen Doppelhaushalt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Im neuen Doppelhaushalt des Landes hat das Sozial- und Integrationsministerium insgesamt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Dies verkündete Sozialminister Manne Lucha anlässlich des Welthospiztages am Samstag, den 14. Oktober 2017. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

„Ich halte es für die Pflicht einer menschlichen Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass Sterbende und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg so viel an Geborgenheit, Nähe und Liebe bekommen, wie nur irgendwie möglich“, betonte Lucha. „Es ist unsere Aufgabe, Menschen den nötigen Freiraum zu geben, sich um ihre schwerstkranken Angehörigen zu kümmern.“ In dieser Phase brauche es Zeit, viel Kraft und eine gute Begleitung. Die Menschen, die in der Hospizarbeit tätig seien, verdienten deshalb allerhöchste Anerkennung und Respekt.

DHPV Arbeitshilfe zu Qualitätsprozessen in ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten

Mit der vorgelegten Arbeitshilfe sollen ambulante Hospiz- und Palliativdienste ermutigt werden, sich Qualitätsfragen zu stellen. Dies betrifft insbesondere die Dienste, die nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V eine Förderung durch die Krankenkassen erhalten. - Broschüre zum Download unter http://www.dhpv.de/service_broschueren.html

§ 39a SGB V Ambulante Hospizförderung

Beihilfestellen

Der Betrag, den die gem. § 39a Abs. 2 SGB V geförderten ambulanten Hospizdienste den Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes sowie den Beihilfestellen, die dem Vertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und den Hospizverbänden beigetreten sind, wurde wie auch im letzten Jahr neu berechnet. Die entsprechende Regelung, tritt rückwirkend zum 1. Mai 2017 in Kraft. Der Service Point Hospiz Nord hat die vom Bundesverband (DHPV) erhaltenen Unterlagen den Hospizdiensten, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V gefördert werden, zur Verfügung gestellt.

Neue Rahmenvereinbarungen für die stationäre Hospizarbeit

Berlin, 20.04.17 - Nach dem Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes (s. o.) wurde die bisherige Rahmenvereinbarung gem. § 39a Abs. 1 Satz 4 SGB V  für die stationäre Hospizarbeit überarbeitet und eine eigene Rahmenvereinbarung für die stationäre Kinderhospizarbeit erarbeitet. Beide Rahmenvereinbarungen treten am 1.05.2017 in Kraft. Weiterlesen...

Termine

Termine für Mitglieder …
Weingarten, evangelische Stadtkirche , Abt-Hyllerstraße
(HPVBW)
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Einander beistehen am Ende des Lebens
Dietenheim-Regglisweiler
(HPVBW)
(HPVBW)
Frühjahrswanderung
Treffpunkt und Ziel werden zeitnah in der Presse bekannt gegeben.
(Hospizdienst Rottenburg und Umgebung e.V.)
In der Trauer nicht alleine bleiben
Rheinstetten/Fo, Räumen des Hospizvereins, Karlsruherstraße 44
(Hospizverein Rheinstetten e.V.)
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Kloster Reute
(Rubrik AK Stationäre Hospize)
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Schwäbisch Hall, Offene Hilfen, Salinenstraße 32
(Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall)