Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

15.10.2018

Anlässlich des Welthospiztages fand am Freitag, den 12. Oktober 2018 am Vormittag in der Stadtkirche Lörrach eine öffentliche Impulsveranstaltung zur „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" statt. Ziel war es, die Umsetzung der in der Charta angeregten Wege zur Versorgung Schwerstkranker anzustoßen und Lörrach auf dem Weg zu einer sorgenden Gemeinde zu begleiten.

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Landkreiskarte Baden-Württemberg

Charta

Charta für Sterbende

Weitere Nachrichten

Datenschutz: Orientierungshilfe für Vereinsvorstände

Durch die ab dem 25. Mai 2018 gültige Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in der Europäischen Union ist es auch für Hospizvereine und deren Vorstände erforderlich, sich der erweiterten Thematik anzunehmen. Der Baden-Württembergische Datenschutzbeauftragte hat dafür eine Orientierungshilfe veröffentlicht - diese kann auf der Internetseite www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de unter der Rubrik „Service/Orientierungshilfen“ abgerufen werden.

Online-Therapieprogramm für Trauernde nach Verlust infolge einer hämatologischen Krebserkrankung

In Leipzig wird an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums im Rahmen einer Studie ein kostenfreies Online-Therapieprogramm für Trauernde durchgeführt, die eine nahestehende Person infolge einer Krebserkrankung verloren haben. Nach einem solchen Verlust erleben einige Betroffene eine lange und intensive Trauerreaktion. Sie haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und eine positive Perspektive auf das eigene Leben zurückzugewinnen.

Ambulante Hospizförderung: Antragsformulare ab KW 2 2018 erhältlich

Die neuen Antragsformulare werden allen ambulanten Hospizdiensten in Baden-Württemberg von ihrem ServicePoint Hospiz in KW 2 2018 zugesandt und stehen danach hier zusätzlich zur Verfügung. Vorab sind auch in diesem Jahr wieder die Unterschriftenlisten erhältlich, die dem Antrag dann ausgefüllt beigelegt werden müssen (Anlage 1a bzw. 1b) - Sie können das entsprechende Formblatt für Ihren Hospizdienst auf Ihren Rechner herunter laden und ausdrucken. Abgabefrist für den kompletten Antrag beim jeweiligen ServicePoint Hospiz ist der 28.02.2018. - Erste Antworten auf Ihre Fragen zur ambulanten Hospizförderung werden Ihnen hier gegeben: Häufig gestellte Fragen in der Hospizarbeit

Forschungsprojekt zu Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftlichem Engagement in der Hospizarbeit gestartet

Ehrenamtlichkeit als tragender Boden der Hospiz- und Palliativarbeit hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Um wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung des Engagements in der Bevölkerung für sterbende Menschen zu schaffen, bedarf es der wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

Das 2017 gestartete Forschungsprojekt „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ soll dazu dienen, ein tragfähiges empirisches Fundament für die Weiterentwicklung der Hospizpraxis und Hospizkultur zur Verfügung zu stellen. Inwieweit ist sie noch Bürgerbewegung, wie ist diese in der Bevölkerung verankert, welche Bedeutung hat sie in der palliativen Versorgung?

Zur Klärung dieser Fragen arbeiten namhafte Forscherpersönlichkeiten, die alle auch dem wissenschaftlichen Beirat des DHPV angehören, in diesem kooperativen Verbundprojekt zusammen. Neben Prof. Dr. Werner Schneider sind das Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, Gießen; Prof. Dr. Andreas Heller, Wien, und Prof. Dr. Thomas Klie, Freiburg.

Das Forschungsziel besteht für die Praxis darin, ehrenamtliche Arbeit und damit die Hospizvereine als Organisationsform bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamtlichkeit zu stärken. Dazu wird das Projekt Fragen zu Einstellungen in der Bevölkerung zur ehrenamtlichen Unterstützung Sterbender, die Sicht von Hausärzten und Pflegediensten, die Erfahrungen Ehrenamtlicher sowie den Zusammenhang von Ehrenamt und Zugangsgerechtigkeit verfolgen.

Mehr zum Projekt finden Sie unter:

Starke ambulante Hospizarbeit in Baden-Württemberg

Am vergangenen Freitag eröffnete in Stuttgart das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Baden-Württemberg unter dem Dach des Hospiz Stuttgart, in dem künftig acht Plätze zur Verfügung stehen. In der Regel leiden die Betroffenen unter lebensverkürzenden Erkrankungen, die über Jahre hinweg zu einer stetigen Verschlechterung des Zustandes und schließlich zum Tod führen. Das stationäre Hospiz bietet betroffenen Eltern die Möglichkeit, mehrere Wochen im Jahr „aufzuatmen“, während sie die erkrankten Kinder und Jugendlichen bestens versorgt wissen.

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V., betonte, wie gut es sei, ein solches Haus im Lande zu haben, dass dennoch aber die Bemühungen der Hospizarbeit auch im Kinder- und Jugendbereich dahin gehen, das Sterben zuhause zu ermöglichen. Dass dies gelänge, sei der Wunsch der meisten betroffenen Familien. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2017 im vertrauten Umfeld begleitet:

  • 280 Kinder
  • 6.852 Erwachsene

Die Begleitung erbrachten 5.376 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen aus 148 ambulanten Hospizdiensten - gezählt wurden hier nur die Begleitungen, die im Rahmen der ambulanten Hospizförderung (§39a, SGB V) geleistet wurden - es gibt darüber hinaus eine Vielzahl kleinerer Hospizgruppen, die mit ihren Ehrenamtlichen die selbe qualifizierte Begleitung an ihrem Ort spendenfinanziert erbringen. Diese Zahlen schließen auch die Aufgaben der nahezu 40 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste im Land ein.

„Wir haben als eines der ersten Bundesländer ein flächendeckendes Netz von ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste, auf das wir stolz sind“, so Susanne Kränzle in ihrem Grußwort.

Termine

Termine für Mitglieder …
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Bretzfeld-Rappach, Freizeithaus Zwickmühle
(Ökumenische Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg e.V.)
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Mosbach-Neckarelz und Hechingen
(Kinder- und Jugendhospizarbeit)
Treffpunkt für Trauernde im Cafe Prinz Carl
Rottenburg, Poststraße 11, Cafe Prinz Carl
(Hospizdienst Rottenburg und Umgebung e.V.)
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Friedrichshafen, Dornier-Museum
(Ambulanter Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis)
Begegnungscafé für Trauernde
Schwäbisch Hall, Brückenhof 6/1
(Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall)
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Am alten Rathaus im Wintergarten der Wohnanlage Schützenstraße 2.
(Ökumenischer Hospizdienst Leimen-Nußloch-Sandhausen e.V.)
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Weingarten
(HPVBW)
Ehingen/Donau
(HPVBW)
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Schwäbisch Hall, Brückenhof 6/1
(Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall)
Weingarten
(HPVBW)