Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Wichtig

Jetzt schon vormerken: Messe Leben und Tod am 23. und 24. Oktober 2020 in Freiburg

Erstmals findet die in Bremen seit 10 Jahren etablierte und in ihrer Form einmaligen Messe Leben und Tod im Oktober 2020 auch in Süddeutschland statt. Viele Nachfragen von Interessierten aus dem Süden hatten das Messeteam veranlasst, beim Hospiz- und PalliativVerband anzufragen, ob Baden-Württemberg ein zweiter Standort werden könnte. Als Glücksfall erwies sich dabei, dass die Messe Freiburg sich von diesem ungewöhnlichen Thema begeistern ließ und ihre Hallen zu Verfügung stellt. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg arbeitet gemeinsam mit den kirchlichen Verbänden und Akademien des Landes im Beirat mit, der für die Inhalte verantwortlich zeichnet.

Aktuelles

Land schaltet neue Informationsplattform zur Hospiz- und Palliativversorgung frei

Stuttgart, 08.01.2019  -  Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha: „Wir wollen Menschen in dieser schwierigen Lebensphase nicht alleine lassen und sie umfassend informieren“
Wo finde ich Hilfe, wenn ein Angehöriger sterbenskrank ist? Gibt es Hospize in meiner Nähe oder spezielle Pflegeteams, an die ich mich in dieser schwierigen Lebensphase wenden kann? Solche und ähnliche Fragen beantwortet ein neues Informationsportal für Bürgerinnen und Bürger, das zum Jahreswechsel online gegangen ist.

Aktionsplan zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Baden-Württemberg

Interview mit Frau Staatssekretärin Bärbl Mielich MdL des Ministeriums für Soziales und Integration

Am 14. September 2018 hat das Ministerium für Soziales und Integration auf dem Bürgertag "Zukunft der Hospiz- und Palliativversorgung" den mit dem Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. entwickelten Aktionsplan zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Baden-Württemberg vorgestellt. Der Aktionsplan umfasst Programme und Projekte zur Verbesserung der Palliativkompetenzen in Pflegeeinrichtungen, der Trauerbegleitung, der Situation stationärer Hospize, der Kinderhospizarbeit und der Bürgerinformation.

Aktualisierter Leitfaden DSGVO

Der aktualisierte Leitfaden des DHPV zum Thema Datenschutz soll einen Einstieg für jeden ambulanten Hospizdienst und jedes stationäre Hospiz sein und Hilfe für die Umsetzung der datenschutzrechtlichen Regelungen vor Ort geben, das Datenschutzbewusstsein fördern sowie Berührungsängste hinsichtlich der komplexen Rechtsmaterie des Datenschutzes abbauen helfen.

Online-Therapieprogramm für Trauernde nach Verlust infolge einer hämatologischen Krebserkrankung

In Leipzig wird an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums im Rahmen einer Studie ein kostenfreies Online-Therapieprogramm für Trauernde durchgeführt, die eine nahestehende Person infolge einer Krebserkrankung verloren haben. Nach einem solchen Verlust erleben einige Betroffene eine lange und intensive Trauerreaktion. Sie haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und eine positive Perspektive auf das eigene Leben zurückzugewinnen.

Starke ambulante Hospizarbeit in Baden-Württemberg

Am vergangenen Freitag eröffnete in Stuttgart das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Baden-Württemberg unter dem Dach des Hospiz Stuttgart, in dem künftig acht Plätze zur Verfügung stehen. In der Regel leiden die Betroffenen unter lebensverkürzenden Erkrankungen, die über Jahre hinweg zu einer stetigen Verschlechterung des Zustandes und schließlich zum Tod führen. Das stationäre Hospiz bietet betroffenen Eltern die Möglichkeit, mehrere Wochen im Jahr „aufzuatmen“, während sie die erkrankten Kinder und Jugendlichen bestens versorgt wissen.

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V., betonte, wie gut es sei, ein solches Haus im Lande zu haben, dass dennoch aber die Bemühungen der Hospizarbeit auch im Kinder- und Jugendbereich dahin gehen, das Sterben zuhause zu ermöglichen. Dass dies gelänge, sei der Wunsch der meisten betroffenen Familien. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2017 im vertrauten Umfeld begleitet:

  • 280 Kinder
  • 6.852 Erwachsene

Die Begleitung erbrachten 5.376 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen aus 148 ambulanten Hospizdiensten - gezählt wurden hier nur die Begleitungen, die im Rahmen der ambulanten Hospizförderung (§39a, SGB V) geleistet wurden - es gibt darüber hinaus eine Vielzahl kleinerer Hospizgruppen, die mit ihren Ehrenamtlichen die selbe qualifizierte Begleitung an ihrem Ort spendenfinanziert erbringen. Diese Zahlen schließen auch die Aufgaben der nahezu 40 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste im Land ein.

„Wir haben als eines der ersten Bundesländer ein flächendeckendes Netz von ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste, auf das wir stolz sind“, so Susanne Kränzle in ihrem Grußwort.

Sozialminister Lucha stellt weitere Mittel für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung im Land ein

Stuttgart, 13. Oktober 2017  --- Die Landesregierung hat im neuen Doppelhaushalt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Im neuen Doppelhaushalt des Landes hat das Sozial- und Integrationsministerium insgesamt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Dies verkündete Sozialminister Manne Lucha anlässlich des Welthospiztages am Samstag, den 14. Oktober 2017. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

„Ich halte es für die Pflicht einer menschlichen Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass Sterbende und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg so viel an Geborgenheit, Nähe und Liebe bekommen, wie nur irgendwie möglich“, betonte Lucha. „Es ist unsere Aufgabe, Menschen den nötigen Freiraum zu geben, sich um ihre schwerstkranken Angehörigen zu kümmern.“ In dieser Phase brauche es Zeit, viel Kraft und eine gute Begleitung. Die Menschen, die in der Hospizarbeit tätig seien, verdienten deshalb allerhöchste Anerkennung und Respekt.

Termine

Termine für Mitglieder …
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Bad Überkingen-Hausen
(HPVBW)
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88212 Ravensburg, Mehrgenerationenhaus Gänsbühl, Herrenstraße 43
(Ambulanter Kinderhospizdienst für den Landkreis Ravensburg: Kindertrauergruppe)
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88045 Friedrichshafen, Margaretenstraße 41
(Ambulanter Kinderhospizdienst für den Landkreis Bodensee: Kindertrauergruppe)
75172 Pforzheim, Steubenstraße 33
(Hospizdienst westlicher Enzkreis e.V.)
Ein Filzwochenende für Trauernde
(Hospiz-Dienst Schwäbisch Hall)
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Kammermusik vom Feinsten zugunsten AMALIE im Bodenseekreis
Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus
(Ambulanter Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis)
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Besenfeld, Ev. Gemeindehaus, Mönchweg 15
(BIP Fortbildung Angehörige)
Bietigheim-Bissingen
(HPVBW)
Weingarten, Kultur- und Kongresszentrum
(Ambulanter Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis)
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Pfalzgrafenweiler, Ev. Gemeindehaus, Pfarrweg 5
(BIP Fortbildung Angehörige)

Hospizadressen

Landkreiskarte Baden-Württemberg
Charta für Sterbende