Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

06.06.2019
Zur jährlichen Mitgliederversammlung der baden-württembergischen Hospizbewegung kamen am Mittwoch, 6. Juni rund 80 Mitglieder im Salmen in Offenburg zusammen.

Hospizadressen

Landkreiskarte Baden-Württemberg

Charta

Charta für Sterbende

Weitere Nachrichten

DHPV Arbeitshilfe zu Qualitätsprozessen in ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten

Mit der vorgelegten Arbeitshilfe sollen ambulante Hospiz- und Palliativdienste ermutigt werden, sich Qualitätsfragen zu stellen. Dies betrifft insbesondere die Dienste, die nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V eine Förderung durch die Krankenkassen erhalten. - Broschüre zum Download unter http://www.dhpv.de/service_broschueren.html

§ 39a SGB V Ambulante Hospizförderung

Beihilfestellen

Der Betrag, den die gem. § 39a Abs. 2 SGB V geförderten ambulanten Hospizdienste den Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes sowie den Beihilfestellen, die dem Vertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und den Hospizverbänden beigetreten sind, wurde wie auch im letzten Jahr neu berechnet. Die entsprechende Regelung, tritt rückwirkend zum 1. Mai 2017 in Kraft. Der Service Point Hospiz Nord hat die vom Bundesverband (DHPV) erhaltenen Unterlagen den Hospizdiensten, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V gefördert werden, zur Verfügung gestellt.

Neue Rahmenvereinbarungen für die stationäre Hospizarbeit

Berlin, 20.04.17 - Nach dem Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes (s. o.) wurde die bisherige Rahmenvereinbarung gem. § 39a Abs. 1 Satz 4 SGB V  für die stationäre Hospizarbeit überarbeitet und eine eigene Rahmenvereinbarung für die stationäre Kinderhospizarbeit erarbeitet. Beide Rahmenvereinbarungen treten am 1.05.2017 in Kraft. Weiterlesen...

Hospizdienste brauchen noch viel Lobbyarbeit

Ein Interview mit Susanne Kränzle, der neuen Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg

Vor wenigen Tagen ist Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz Esslingen, zur Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. (HPVBW) gewählt worden. Zuvor war sie stellvertretende Vorsitzende. Wie sich diese politische Lobbyarbeit und ihre Aufgaben im Hospiz Esslingen ergänzen, beschreibt sie im Gespräch mit Ulrike Rapp-Hirrlinger.

Was bedeutet dieses neue Amt für Sie?

Zunächst ist es natürlich eine große Ehre, dass ich gewählt wurde. Ich bin ein Mensch, der gerne mitgestaltet und sehe dies als Chance.

Seit neun Jahren bringen Sie sich auf Bundes- und Landesebene im HPV ein. Wie kam es zu diesem Engagement?

Ich bin ein politisch interessierter Mensch und glaube, dass die Hospizarbeit Strukturen und Rahmenbedingungen braucht, um gut funktionierten zu können. Es begann damit, dass ich gebeten wurde, den Vorstand des HPV fachlich zu beraten. Damals habe ich das stationäre Hospiz in Stuttgart geleitet. Das hat mir so viel Freude gemacht, dass ich mich bei der nächsten Wahl zur Verfügung gestellt habe. Ich bin überzeugt, dass es im Land und auf Bundesebene noch viel zu tun gibt.

Warum ist Lobbyarbeit für die Hospizarbeit so wichtig?

Die Hospiz- und Palliativbewegung ist immer noch zu wenig bekannt.

Verband thematisiert Sterben in der Gesellschaft

Seit 20 Jahren gibt es den Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg. Obwohl die Herausforderungen gewachsen sind und Hospizarbeit heute wesentlich vielfältiger ist, als dies noch zu Beginn der Verbandsarbeit der Fall war, so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Bayer, blieb in all den Jahren das Herz der Hospizarbeit erhalten: engagierte und qualifizierte Ehren- und Hauptamtliche sind bereit und fähig, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen und diese zu begleiten.

Bereits in den 1980er Jahren hat die Vision der Hospizbewegung, die Situation Sterbender zu verbessern und dem Sterben seine Würde zurückzugeben, in Baden-Württemberg Wurzeln geschlagen und sich rasch ausgebreitet. Inzwischen kann unser Land auf ein flächendeckendes Netz von Angeboten blicken. Über 12.000 Sterbefälle pro Jahr werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den ambulanten Hospizdiensten, den stationären Hospizen, den Palliativstationen sowie in den ambulanten Kinder- und Jugendhospizen begleitet.

Muhterem Aras war am 13. Juni 2016 beim Jubiläum des Verbandes zu Gast und nahm eine wichtige Botschaft mit nach Hause: Die Themen Sterben, Tod und Trauer wurden inzwischen zum Glück aus der Tabuzone geholt. Dies ermöglicht es zahlreichen schwerstkranken und sterbenden Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt würdevoll, schmerzfrei und in vertrauter Umgebung verbringen können. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg hat zu dieser Entwicklung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Termine

Termine für Mitglieder …
Lorch, Stadtkirche
(HPVBW)
Treffpunkt für Trauernde im Cafe Prinz Carl
Rottenburg, Poststraße 11, Cafe Prinz Carl
(Hospizdienst Rottenburg und Umgebung e.V.)
In der Trauer nicht alleine bleiben
Rheinstetten/Fo, Räumen des Hospizvereins, Karlsruherstraße 44
(Hospizverein Rheinstetten e.V.)
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Tübingen
(HPVBW)
Backnang
(HPVBW)
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Backnang
(HPVBW)
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(HPVBW)
Weingarten
(HPVBW)
Herbstwanderung
Treffpunkt und Ziel werden zeitnah in der Presse bekannt gegeben.
(Hospizdienst Rottenburg und Umgebung e.V.)