Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

14.12.2018

Presseinformation des DHPV

Berlin, 13. Dezember 2018. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) wendet sich in einer heute veröffentlichten Stellungnahme gegen Bestrebungen, die Diagnose „Anhaltende Trauerstörung“ (Prolonged grief disorder) in die internationale Klassifizierung der Krankheiten (ICD) aufzunehmen.

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Hospizdienste brauchen noch viel Lobbyarbeit

Ein Interview mit Susanne Kränzle, der neuen Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg

Vor wenigen Tagen ist Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz Esslingen, zur Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. (HPVBW) gewählt worden. Zuvor war sie stellvertretende Vorsitzende. Wie sich diese politische Lobbyarbeit und ihre Aufgaben im Hospiz Esslingen ergänzen, beschreibt sie im Gespräch mit Ulrike Rapp-Hirrlinger.

Was bedeutet dieses neue Amt für Sie?

Zunächst ist es natürlich eine große Ehre, dass ich gewählt wurde. Ich bin ein Mensch, der gerne mitgestaltet und sehe dies als Chance.

Seit neun Jahren bringen Sie sich auf Bundes- und Landesebene im HPV ein. Wie kam es zu diesem Engagement?

Ich bin ein politisch interessierter Mensch und glaube, dass die Hospizarbeit Strukturen und Rahmenbedingungen braucht, um gut funktionierten zu können. Es begann damit, dass ich gebeten wurde, den Vorstand des HPV fachlich zu beraten. Damals habe ich das stationäre Hospiz in Stuttgart geleitet. Das hat mir so viel Freude gemacht, dass ich mich bei der nächsten Wahl zur Verfügung gestellt habe. Ich bin überzeugt, dass es im Land und auf Bundesebene noch viel zu tun gibt.

Warum ist Lobbyarbeit für die Hospizarbeit so wichtig?

Die Hospiz- und Palliativbewegung ist immer noch zu wenig bekannt.

Verband thematisiert Sterben in der Gesellschaft

Seit 20 Jahren gibt es den Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg. Obwohl die Herausforderungen gewachsen sind und Hospizarbeit heute wesentlich vielfältiger ist, als dies noch zu Beginn der Verbandsarbeit der Fall war, so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Bayer, blieb in all den Jahren das Herz der Hospizarbeit erhalten: engagierte und qualifizierte Ehren- und Hauptamtliche sind bereit und fähig, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen und diese zu begleiten.

Bereits in den 1980er Jahren hat die Vision der Hospizbewegung, die Situation Sterbender zu verbessern und dem Sterben seine Würde zurückzugeben, in Baden-Württemberg Wurzeln geschlagen und sich rasch ausgebreitet. Inzwischen kann unser Land auf ein flächendeckendes Netz von Angeboten blicken. Über 12.000 Sterbefälle pro Jahr werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den ambulanten Hospizdiensten, den stationären Hospizen, den Palliativstationen sowie in den ambulanten Kinder- und Jugendhospizen begleitet.

Muhterem Aras war am 13. Juni 2016 beim Jubiläum des Verbandes zu Gast und nahm eine wichtige Botschaft mit nach Hause: Die Themen Sterben, Tod und Trauer wurden inzwischen zum Glück aus der Tabuzone geholt. Dies ermöglicht es zahlreichen schwerstkranken und sterbenden Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt würdevoll, schmerzfrei und in vertrauter Umgebung verbringen können. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg hat zu dieser Entwicklung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Umfrage bei den Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden Württemberg - Ergebnisse der Erhebung 2014

Im  Jahr 2014 wurde bei 252 Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden-Württemberg eine Umfrage durchgeführt. Erforderlich war eine Erfassung der aktuellen Mitgliederdaten und der Bedarf, genauere Angaben über Struktur und Ausstattung der Dienste zu erhalten. Insgesamt 89 % der Mitglieder des Hospiz- und PalliativVerbands Baden-Württemberg e.V. (HPVBW) haben sich an unserer Umfrage beteiligt. In einer kurzen Zusammenfassung werden die wichtigsten Ergebnisse, hochgerechnet auf ganz Baden-Württemberg, dargestellt.

Offener Brief der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz an die Landesärztekammer Baden-Württemberg

Neufassung der ‚Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung’

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg e.V. richtet sich mit folgendem Brief an die Landesärztekammer Baden-Württemberg:

(Bietigheim-Bissingen, 05.05.2011)  Neufassung der ‚Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung’

Sehr geehrter Dr. Clever,

Sorge um die Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg

Ausbau und Stärkung der Versorgungsstrukturen im Land

Eckpunkte für ein Strategiepapier

Vorgelegt von der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg e.V. in Abstimmung mit der Landesvertretung Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

Bietigheim-Bissingen, Juni 2010
Für den Vorstand
Bernhard Bayer, Vorsitzender

 

Termine

Termine für Mitglieder …
Ettlingen, Karlsruhe, Waldbronn uvm.
(HPVBW)
Weingarten, Vogteistraße 5
(HPVBW)
Weingarten, Vogteistraße 5
(HPVBW)
Plochingen, Bruckenwasen, Café Steiner am Fluss
(Hospizgruppe Plochingen)
Weingarten, Vogteistraße 5
(HPVBW)
Ettlingen, Karlsruhe, Waldbronn uvm.
(HPVBW)
Weingarten, evangelische Stadtkirche , Abt-Hyllerstraße
(HPVBW)
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Kloster Reute
(Rubrik AK Stationäre Hospize)
Weingarten, Vogteistraße 5
(HPVBW)