Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

14.02.2018

In KW 7/2018 haben alle ambulanten Hospizdienste sowie ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste in Baden-Württemberg per E-Mail die neue Version der "Johanniter Hospizstatistik 2018" erhalten. Diese Version unterscheidet sich von der Vorgängerversion lediglich in einem Punkt: im Blatt D (Stammdaten Begleitung) können nun nach der Reform des Pflegeversicherungsgesetzes die Pflegegrade (anstatt wie bisher Pflegestufen) korrekt erfasst werden. Die Information erscheint dann natürlich auch automatisiert auf dem Blatt A (Klientenblatt).

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Weitere Nachrichten

Neue Rahmenvereinbarungen für die stationäre Hospizarbeit

Berlin, 20.04.17 - Nach dem Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes (s. o.) wurde die bisherige Rahmenvereinbarung gem. § 39a Abs. 1 Satz 4 SGB V  für die stationäre Hospizarbeit überarbeitet und eine eigene Rahmenvereinbarung für die stationäre Kinderhospizarbeit erarbeitet. Beide Rahmenvereinbarungen treten am 1.05.2017 in Kraft. Weiterlesen...

Hospiz Wangen wiedereröffnet

Stellungnahme des HPVBW

Das Hospiz Wangen ist nach der Schließung im September am 2. Januar 2017 unter neuer Leitung wieder eröffnet worden. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg (HPVBW) ist mit den neuen Verantwortlichen in gutem Kontakt und Austausch. So waren die Vorsitzende des Verbandes und die Leitung des AK Stationäre Hospize schon vor längerer Zeit vor Ort, um zu beraten und zu unterstützen im Hinblick auf die Neustrukturierung und die Wiedereröffnung des stationären Hospizes und auch des ambulanten Hospizdienstes in Wangen.

Zur Feier der Wiedereröffnung des stationären Hospizes war die Vorsitzende des HPVBW, Susanne Kränzle, eingeladen und nahm gerne daran teil. Sie dankte in einer spontanen Ansprache denjenigen, die mit Mut und Zivilcourage dafür gesorgt hatten, dass die Krise bewältigt werden konnte und das Hospiz sich nunmehr an die Kriterien hielte, die für stationäre Hospize üblich seien. Das Hospiz habe nun den Namen Hospiz wieder verdient, nachdem der Verband zuvor immer wieder die Überbelegung, die nicht ausreichende Personalausstattung u. a. m. kritisierte, was hospizlichen Anforderungen nicht entsprochen hatte.

Dass es nun ausnahmslos Einbettzimmer für die sterbenden Menschen gäbe, der Stellenschlüssel für das Pflegepersonal der Belegung entspräche, das Hausarztprinzip wieder umgesetzt würde in Zusammenarbeit mit den Schmerztherapeuten der OSK, das alles zeige, dass die Verantwortlichen ernst gemacht hätten mit der Ankündigung, sich nunmehr an alle Gepflogenheiten und Vorschriften zu halten. „Das Hospiz Wangen ist nun wieder ein Hospiz im besten Sinne, in dem Mitarbeitende und Gäste sich rundum wohl und sicher fühlen können“, so Susanne Kränzle. Nach dem Austritt aus dem Verband im Juni letzten Jahres, den das Hospiz kurz vor einem drohenden Ausschluss durch den Verband vollzogen hatte, ist das Hospiz Wangen inzwischen wieder als Mitglied aufgenommen geworden.

Susanne Kränzle sagte allen Verantwortlichen auch weiterhin die Unterstützung und Beratung des Verbandes zu, soweit gewünscht und erforderlich.

Pressemeldung zur Vorstandswahl in Wangen

Am 9. November 2016 wurde im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hospizvereins Calendula in Wangen ein neuer Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Frau Dr. Annegret Kneer, hatte nicht mehr kandidiert, nachdem die Schließung des stationären Hospiz am Engelberg erfolgt war und auch nach dem Rücktritt von Frau Dr. Kneer als Hospizleiterin eine weitere Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten nicht mehr denkbar gewesen war. Verschiedene Vorwürfe gegen die ehemalige Vereinsvorsitzende und Hospizleiterin werden derzeit von den zuständigen Behörden untersucht.

DHPV Stellungnahme der Fachgruppe Ambulante Palliativversorgung (AAPV/SAPV)

Die ambulante Palliativversorgung nach dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG)

(Berlin, 21.06.2016)  Am 8. Dezember 2015 ist das das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) in Kraft getreten. Die Fachgruppe "Ambulante Palliativversorgung" des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) hat sich mit der Frage befasst, welche Auswirkungen das HPG auf die ambulante Hospiz- und Palliativversorgung hat und wie sich die weitere Umsetzung aus der Sicht der Fachgruppe gestalten wird. Ausgehend von den genannten Fragestellungen, hat die Fachgruppe eine Stellungnahme erarbeit.

DHPV: Stellungnahme gegen die Aufnahme der "anhaltenden Trauerstörung" als eigenständige psychische Störung

im Rahmen der Überarbeitung der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen

Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebene Internationale Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10, Kapitel V) wird derzeit überarbeitet. In diesem Rahmen schlägt die Arbeitsgruppe der WHO für stressbezogene Störungen die Aufnahme der "anhaltenden Trauerstörung“ als eigenständige psychische Störung vor. Die Fachgruppe "Trauer" des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) hat vor diesem Hintergrund eine Stellungnahme erarbeitet. Der DHPV bedankt sich herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die an der Stellungnahme mitgewirkt haben, und stellt die Stellungnahme gern seinen Mitgliedern hier zur Verfügung.

Hospizdienste brauchen noch viel Lobbyarbeit

Ein Interview mit Susanne Kränzle, der neuen Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg

Vor wenigen Tagen ist Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz Esslingen, zur Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. (HPVBW) gewählt worden. Zuvor war sie stellvertretende Vorsitzende. Wie sich diese politische Lobbyarbeit und ihre Aufgaben im Hospiz Esslingen ergänzen, beschreibt sie im Gespräch mit Ulrike Rapp-Hirrlinger.

Was bedeutet dieses neue Amt für Sie?

Zunächst ist es natürlich eine große Ehre, dass ich gewählt wurde. Ich bin ein Mensch, der gerne mitgestaltet und sehe dies als Chance.

Seit neun Jahren bringen Sie sich auf Bundes- und Landesebene im HPV ein. Wie kam es zu diesem Engagement?

Ich bin ein politisch interessierter Mensch und glaube, dass die Hospizarbeit Strukturen und Rahmenbedingungen braucht, um gut funktionierten zu können. Es begann damit, dass ich gebeten wurde, den Vorstand des HPV fachlich zu beraten. Damals habe ich das stationäre Hospiz in Stuttgart geleitet. Das hat mir so viel Freude gemacht, dass ich mich bei der nächsten Wahl zur Verfügung gestellt habe. Ich bin überzeugt, dass es im Land und auf Bundesebene noch viel zu tun gibt.

Warum ist Lobbyarbeit für die Hospizarbeit so wichtig?

Die Hospiz- und Palliativbewegung ist immer noch zu wenig bekannt.

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Meckenbeuren, Akademie Schloss Liebenau, Siggenweilerstr. 11
5. Abend der Themenreihe „Letzte Hilfe“
Ludwigsburg, Marktplatz, Ev. Stadtkirche