Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

25.06.2018

Bietigheim-Bissingen

Am 21. Juni 2018 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. (HPVBW) statt.

Aus allen Teilen des Landes waren Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedseinrichtungen nach Bietigheim-Bissingen angereist, wo im Kronenzentrum bestens versorgt getagt werden konnte.

Hospizadressen

Landkreiskarte Baden-Württemberg

Charta

Charta für Sterbende

Weitere Nachrichten

Pressemeldung zur Vorstandswahl in Wangen

Am 9. November 2016 wurde im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hospizvereins Calendula in Wangen ein neuer Vorstand gewählt. Die bisherige Vorsitzende, Frau Dr. Annegret Kneer, hatte nicht mehr kandidiert, nachdem die Schließung des stationären Hospiz am Engelberg erfolgt war und auch nach dem Rücktritt von Frau Dr. Kneer als Hospizleiterin eine weitere Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten nicht mehr denkbar gewesen war. Verschiedene Vorwürfe gegen die ehemalige Vereinsvorsitzende und Hospizleiterin werden derzeit von den zuständigen Behörden untersucht.

Hospizdienste brauchen noch viel Lobbyarbeit

Ein Interview mit Susanne Kränzle, der neuen Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg

Vor wenigen Tagen ist Susanne Kränzle, die Leiterin des Hospiz Esslingen, zur Vorsitzenden des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. (HPVBW) gewählt worden. Zuvor war sie stellvertretende Vorsitzende. Wie sich diese politische Lobbyarbeit und ihre Aufgaben im Hospiz Esslingen ergänzen, beschreibt sie im Gespräch mit Ulrike Rapp-Hirrlinger.

Was bedeutet dieses neue Amt für Sie?

Zunächst ist es natürlich eine große Ehre, dass ich gewählt wurde. Ich bin ein Mensch, der gerne mitgestaltet und sehe dies als Chance.

Seit neun Jahren bringen Sie sich auf Bundes- und Landesebene im HPV ein. Wie kam es zu diesem Engagement?

Ich bin ein politisch interessierter Mensch und glaube, dass die Hospizarbeit Strukturen und Rahmenbedingungen braucht, um gut funktionierten zu können. Es begann damit, dass ich gebeten wurde, den Vorstand des HPV fachlich zu beraten. Damals habe ich das stationäre Hospiz in Stuttgart geleitet. Das hat mir so viel Freude gemacht, dass ich mich bei der nächsten Wahl zur Verfügung gestellt habe. Ich bin überzeugt, dass es im Land und auf Bundesebene noch viel zu tun gibt.

Warum ist Lobbyarbeit für die Hospizarbeit so wichtig?

Die Hospiz- und Palliativbewegung ist immer noch zu wenig bekannt.

Verband thematisiert Sterben in der Gesellschaft

Seit 20 Jahren gibt es den Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg. Obwohl die Herausforderungen gewachsen sind und Hospizarbeit heute wesentlich vielfältiger ist, als dies noch zu Beginn der Verbandsarbeit der Fall war, so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Bayer, blieb in all den Jahren das Herz der Hospizarbeit erhalten: engagierte und qualifizierte Ehren- und Hauptamtliche sind bereit und fähig, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen und diese zu begleiten.

Bereits in den 1980er Jahren hat die Vision der Hospizbewegung, die Situation Sterbender zu verbessern und dem Sterben seine Würde zurückzugeben, in Baden-Württemberg Wurzeln geschlagen und sich rasch ausgebreitet. Inzwischen kann unser Land auf ein flächendeckendes Netz von Angeboten blicken. Über 12.000 Sterbefälle pro Jahr werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den ambulanten Hospizdiensten, den stationären Hospizen, den Palliativstationen sowie in den ambulanten Kinder- und Jugendhospizen begleitet.

Muhterem Aras war am 13. Juni 2016 beim Jubiläum des Verbandes zu Gast und nahm eine wichtige Botschaft mit nach Hause: Die Themen Sterben, Tod und Trauer wurden inzwischen zum Glück aus der Tabuzone geholt. Dies ermöglicht es zahlreichen schwerstkranken und sterbenden Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt würdevoll, schmerzfrei und in vertrauter Umgebung verbringen können. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg hat zu dieser Entwicklung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Pressemeldung des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V.

Am vergangenen Montag feierte der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. in Stuttgart sein 20-jähriges Bestehen. Dabei fand die Stabübergabe des langjährigen Vorsitzenden Bernhard Bayer an seine am Vormittag auf der Jahresmitgliederversammlung neu gewählte Nachfolgerin Susanne Kränzle statt.

Beim Festakt, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann stand, gratulierten in Anwesenheit von Landtagspräsidentin Muhterem Aras und zahlreichen Gästen aus Politik, Kirchen, Verbänden und den Mitgliedseinrichtungen des Verbandes die Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration, Bärbl Mielich, und der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V., Prof. Dr. Winfried Hardinghaus. Die Festrede hielt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, die der Hospizbewegung von jeher eng verbunden ist. Alle würdigten die Innovationskraft und Verlässlichkeit des Hospiz- und PalliativVerbandes, der auf allen Ebenen ein unverzichtbarer Ansprechpartner und Mitgestalter der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen ist. Ebenso wurde den vielen Ehren- und Hauptamtlichen im Land gedankt, die sich mit hohem Engagement dafür einsetzen, dass Menschen in Baden-Württemberg gut umsorgt sterben können.

Umfrage bei den Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden Württemberg - Ergebnisse der Erhebung 2014

Im  Jahr 2014 wurde bei 252 Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden-Württemberg eine Umfrage durchgeführt. Erforderlich war eine Erfassung der aktuellen Mitgliederdaten und der Bedarf, genauere Angaben über Struktur und Ausstattung der Dienste zu erhalten. Insgesamt 89 % der Mitglieder des Hospiz- und PalliativVerbands Baden-Württemberg e.V. (HPVBW) haben sich an unserer Umfrage beteiligt. In einer kurzen Zusammenfassung werden die wichtigsten Ergebnisse, hochgerechnet auf ganz Baden-Württemberg, dargestellt.

Offener Brief der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz an die Landesärztekammer Baden-Württemberg

Neufassung der ‚Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung’

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg e.V. richtet sich mit folgendem Brief an die Landesärztekammer Baden-Württemberg:

(Bietigheim-Bissingen, 05.05.2011)  Neufassung der ‚Grundsätze der Bundesärztekammer zur Sterbebegleitung’

Sehr geehrter Dr. Clever,

Termine

Termine für Mitglieder …
Graue Zellen Seniorenkabarett
(HPVBW)
Treffpunkt für Trauernde im Cafe Prinz Carl
Rottenburg, Poststraße 11, Cafe Prinz Carl
(Hospizdienst Rottenburg und Umgebung e.V.)
Vaihingen, Peterskirche
(Hospizgruppe Vaihingen an der Enz)
041-2-18
Stuttgart
(HPVBW)
Ulm
(HPVBW)
Filmabend
Vaihingen, kath. Gemeindesaal St. Antonius
(Hospizgruppe Vaihingen an der Enz)
Göppingen
(HPVBW)