Ambulante Hospizförderung

Meldungen zum Bereich ServicePoint Hospiz

26.09.2017 - Hospizförderung: Bezugsgröße wird im Oktober 2017 verabschiedet werden

Derzeit ist der Entwurf für eine entsprechende Verordnung noch in der regierungsinternen Abstimmung und soll im Oktober im Bundeskabinett verabschiedet werden - die Zahlen sind bereits veröffentlicht worden. Demnach erhöht sich die Bezugsgröße gemäß §18-SGB-IV auf 3.045 €/Monat - siehe dazu auch https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2017/referentenentwurf-zur-sozialversicherungs-rechengroessenverordnung.html

Für die Berechnung der Leistungseinheiten ergibt sich daraus folgende Rechengrößen für die ambulanten Hospizförderung:

  • 13% der Bezugsgröße  = 395,85 €
  • 10,8 der Bezugsgröße = 328,86 €
  • 2,2% der Bezugsgröße = 66,99 €

Die endgültige Verabschiedung wird an dieser Stelle in Kürze veröffentlicht werden.

21.07.2017 - Information Service Point Hospiz

WG: Förderverfahren nach § 39a SGB V - Beihilfe Postbeamtenkrankenkasse / Private Krankenversicherung: Antrag 2017

Die geförderten ambulanten Hospizdienste sind darüber informiert, dass Versicherte der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaK) und der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) für die Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die privaten Kassen bislang keine Relevanz haben. Begleitungen von Versicherten der genannten Kassen werden nicht in die Berechnung der möglichen Fördersumme mit einbezogen.

Was die Postbeamtenkrankenkasse angeht, so gibt es nun eine erfreuliche Mitteilung:
Einige (nicht alle!) Versicherte bei der PBeaK sind beihilfeberechtigt. Es sind die Versicherten der Gruppe A, für die zeitnah nach einer abgeschlossenen Begleitung ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden kann. 

In einem Telefonat mit der PBeaK konnte folgender Sachverhalt geklärt werden:
Man unterscheidet bei dieser Kasse Versicherte der Gruppe A und der Gruppe B. Die Frage, wie man herausfindet, ob die versicherte Person zur Gruppe A gehört, wurde pragmatisch beantwortet: Sie besitzt eine Versichertenkarte! Während die zur Gruppe B gehörigen Versicherten keine Karte haben. Für sie kann auch kein Antrag auf Beihilfe gestellt werden.

Für Ihren diesjährigen Antrag an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) in Köln gilt dasselbe Antragsformular wie im vergangenen Jahr.
Bitte beachten Sie, dass Sie diesen Antrag erst einreichen können, wenn Sie den Förderbescheid 2017 der Gesetzlichen Krankenkassen erhalten haben und 10 % für Begleitungen privat Versicherter abgezogen wurden. Die Förderbescheide gehen Ihnen wahrscheinlich in den nächsten Tagen zu. Sie müssen als Kopie beim Antrag an die PKV mit eingereicht werden.

01.06.2017 - § 39a SGB V Ambulante Hospizförderung

Beihilfestellen

Der Betrag, den die gem. § 39a Abs. 2 SGB V geförderten ambulanten Hospizdienste den Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes sowie den Beihilfestellen, die dem Vertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und den Hospizverbänden beigetreten sind, wurde wie auch im letzten Jahr neu berechnet. Die entsprechende Regelung, tritt rückwirkend zum 1. Mai 2017 in Kraft. Der Service Point Hospiz Nord hat die vom Bundesverband (DHPV) erhaltenen Unterlagen den Hospizdiensten, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V gefördert werden, zur Verfügung gestellt.

06.12.2016 - Hospizförderung: Bezugsgröße im Bundesrat bestätigt

Berlin, 05.12.2016  Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 25.11.2016 die bis dahin vorläufigen Rechengrößen in der Sozialversicherung für das Jahr 2017 bestätigt. Danach beträgt die monatliche Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV ab 01.01.2017: 2975,00 €. Die Verordnung tritt am 01.01.2017 in Kraft.

Der daraus errechnete €-Betrag (13% der monatlichen Bezugsgröße) für die einzelne Leistungseinheit der ambulanten Hospizdienste gem. § 39a Abs. 2 SGB V steigt auf dieser Grundlage von 377,65 € in diesem Jahr auf 386,75 € im Jahr 2017.
Im Rahmen der Finanzierung der stationären Hospizarbeit entsprechen 9% der monatlichen Bezugsgröße im Jahr
2017: 267,75 €.

Quelle: DHPV Aktuell Nr. 98 vom 30.11.2016 - Mehr unter www.dhpv.de

16.03.2016 - Neue Rahmenvereinbarung nach §39a SGB V ambulante Hospizarbeit verabschiedet

Am 08.12.2015 trat das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) in Kraft. Die Änderungsvorschläge bezüglich der Rahmenvereinbarung für die ambulante Hospizarbeit wurden nun vom GKV-Spitzenverband zusammen mit allen beteiligten Verbänden genehmigt, das Verfahren ist abgeschlossen. Die neue Rahmenvereinbarung zu den Vorausetzungen der Förderung der ambulanten Hospizarbeit liegt nun in der Fassung vom 14.03.2016 vor.

Lesen Sie mehr unter http://hpvbw.de/servicepoint/rahmenvereinbarung