Ambulante Hospizförderung

Meldungen zum Bereich ServicePoint Hospiz

16.07.2018 – Antragsverfahren PKV, KVB, PBeaKK

Information des ServicePoint Hospiz Nord

Nachdem die Hospizdienste in Baden-Württemberg vergangene Woche die Förderbescheide der Gesetzlichen Krankenkassen erhalten haben, möchten wir heute über das Antragsverfahren bei den Privaten Krankenkassen informieren.

Ergänzend zu unserer E-Mail vom 19.06.2018, mit der wir die Dienste im Bereich Nord über die Anforderung von Beihilfekosten bei der KVB und/oder PBeaKK informiert haben, sandten wir per E-Mail vom 16.07.2018 an die Dienste im Bereich Nord den überarbeiteten Vertrag mit dem PKV-Verband, der in der Fassung vom 11.04.2018 die Einbindung dieser beiden "Kassen" in das Förderverfahren regelt. Er ist rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft getreten.

Bezüglich der den Diensten zur Verfügung gestellten KVB-/PBeaKK-Antragsformulare und -Fristen (unsere Mail vom 19.06.2018) verweisen wir insbesondere auf die Seiten 5 und 7 des Vertrags und auf die Handreichung des DHPV (30.05.2018) zum Einbezug von KVB und PBeaKK in die Förderung.

Der Antrag auf Auszahlung an den Verband der Privaten Krankenversicherung PKV in Köln wurde um die KVB und PBeaKK ergänzt.
Die Dienste finden das neue PKV-Antragsformular hier angefügt. Wenn den Diensten im Förderverfahren 2018 für Begleitungen von privat versicherten Personen 10% von der Gesamtfördersumme abgezogen wurden, können die Dienste diese - bis 31.10.2018 - unter Subtraktion von in 2017 erhaltenen Beihilfebeiträgen (Pkt. 3. Antragsformular) beantragen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Dienste Ihren Anspruch auf die 10% PKV-Anteil an der Fördersumme verlieren können, wenn sie den Beihilfeantrag nicht stellen

  • für eine privat versicherte und beihilfeberechtigte Person - zeitnah nach Abschluss einer Begleitung (Rechnungsformular Beihilfe, Angabe Beihilfenummer) - Sie sind verpflichtet, bei jeder privat versicherten Person, die Sie begleiten, zu erfragen, ob Beihilfestatus ja/nein. Wenn ja, prüfen Sie, ob die Beihilfestelle im aktuellen Beihilfeverzeichnis aufgeführt ist und erheben die entsprechenden Daten für das Rechnungsformular Beihilfe
  • für eine KVB- oder/und PBeaKK-versicherte Person - grundsätzlich und immer - innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss einer Begleitung (spezifische Rechnungsformulare KVB/PBeaKK, Angabe Versichertennummer)

Bei Rückfragen wenden sich die Hospizdienste bitte an den jeweils zuständigen ServicePoint Hospiz, die Kontaktdaten sind aufgelistet unter http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoin….

19.06.2018 – Dringend: Antragsverfahren KVB und PBeaKK

Nachricht an die geförderten ambulanten Hospizdienste im Bereich ServicePoint Hospiz Nord

Kurzfristig haben wir Kenntnis davon erhalten, dass Sie verpflichtet sind, eigens mit den angehängten Formularen die Beihilfe-Kostenbeiträge gesammelt und direkt zu beantragen, und zwar

  • unverzüglich bei der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten KVB für alle Begleitungen, die vom 01.01.2017 bis zum 31.5.2018 abgeschlossen worden sind
  • zum 1.7.2018 bei der Postbeamtenkrankenkasse PBeaKK für alle Begleitungen, die vom 01.01.2018 bis zum 30.06.2018 abgeschlossen worden sind

Für alle Begleitungen, die von jetzt an (bei KVB) bzw. ab dem 1.7.2018 (bei PBeaKK) abgeschlossen werden, besteht die Pflicht, mit den bereit gestellten Formularen den Beihilfe-Förderbetrag immer innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss einer Begleitung direkt zu beantragen!

Sollten Sie dieser Verpflichtung zur Direktanforderung der Beihilfe bei KVB und/bzw. PBeaKK nicht nachkommen, könnte es beim Förderverfahren, bei dem diese Begleitungen in Zukunft geltend gemacht werden können, zu Problemen kommen.

Das aktuelle Beihilfestellen-Verzeichnis vom 30.05.2018, das nun auch die KVB und PBeaKK listet, finden Sie ebenfalls hier unten angehängt (PDF).

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Sabine Horn
1. Stellvertretende Vorsitzende des HPVBW
- für den ServicePoint Hospiz Nord –
Telefon: 07141 - 99 24 34-54 (dienstlich Hospizinitiative Ludwigsburg)
E-Mail: sabine.horn@hpvbw.de

27.03.2018 – Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK

Zur Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK in 2017 beim Förderverfahren 2018 und 2019 ergibt sich vorbehaltlich der noch ausstehenden Abstimmungen zu den Änderungen in den verschiedenen vertraglichen Regelungen folgender Sachstand:

KVB und der PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2018

Beginnend mit dem Förderverfahren im Jahr 2019 werden die für Versicherte der KVB und der PBeaKK im jeweiligen Vorjahr erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens gem. § 39a Abs. 2 SGB V anerkannt. Diese Begleitungen werden dann im Antrag an die jeweilige federführende gesetzliche Krankenkasse auf der Landesebene bzw. regionaler Ebene mit angegeben, so dass diese Begleitungen bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt werden (in gleicher Weise wie die Begleitungen für Versicherte der PKV).

KVB: Begleitungen im Jahr 2017

Im Förderverfahren im Jahr 2019 werden zusätzlich die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen mit angegeben und ebenfalls bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt.

PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2017

Die im Jahr 2017 für Versicherte der PBeaKK erbrachten Begleitungen können im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 nicht anerkannt werden.

Hintergrund

Die unterschiedlichen Regelungen bezogen auf die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB sowie der PBeaKK erbrachten Begleitungen haben folgenden Hintergrund:

PBeaKK

Eine Berücksichtigung der für Versicherte der PBeaKK im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 ist leider nicht möglich, da seitens der PBeaKK erst im Laufe des Jahres 2018 die rechtlichen Grundlagen für eine Beteiligung an der Förderung der ambulanten Hospizdienste geschaffen werden können. Diese Regelungen der PBeaKK treten dann rückwirkend zum 1.01.2018 dahingehend in Kraft, dass die in diesem Jahr erbrachten Begleitungen Berücksichtigung finden.

KVB

Für die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen ist es möglich, die vertraglichen Grundlagen so zu gestalten, dass auch die Begleitungen aus dem Jahr 2017 einbezogen werden können. Da aber das Antragsverfahren gem. § 39a Abs. 2 SGB V  in diesem Jahr bereits kurz vor dem Abschluss steht, ist eine Berücksichtigung der für Versicherte der KVB im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen in den aktuellen Anträgen nicht mehr möglich. Damit diese Leitungseinheiten aber dennoch Berücksichtigung finden, erfolgt die Angabe der im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen für KVB-Versicherte im Förderantrag im Jahr 2019.

Ambulante Hospizdienste, die im letzten Jahr Begleitungen für Versicherte der KVB erbracht haben und evtl. den Antrag auf Förderung im laufenden Verfahren noch nicht gestellt haben, sollten jetzt unmittelbar den Antrag stellen, so dass die Frist bis zum 31.03. eingehalten wird. Eine Angabe dieser Begleitungen im Antrag in diesem Jahr muss nicht erfolgen, da eine Berücksichtigung erst im Förderverfahren im Jahr 2019 erfolgt. Z.T. wurden diese Begleitungen vorsorglich oder zur Information in den Anträgen mit angegeben. Hier müssen jetzt keine Änderungen vorgenommen werden. Eine Berücksichtigung bei der Berechnung der Leistungseinheiten in diesem Jahr erfolgt aber nicht.

Zu den weiteren Auswirkungen in Bezug auf die Rechnungen an die Beihilfestellen der KVB sowie der PBeaKK werden wir Sie noch einmal gesondert informieren.

Für Rückfragen stehen Ihnen in Baden-Württemberg die Referentinnen der drei ServicePoints Hospiz gerne zur Verfügung - die Kontaktdaten finden Sie unter http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoin….

14.02.2018 – Ambulante Hospizförderung: Statistik 2018

In KW 7/2018 haben alle ambulanten Hospizdienste sowie ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste in Baden-Württemberg per E-Mail die neue Version der "Johanniter Hospizstatistik 2018" erhalten. Diese Version unterscheidet sich von der Vorgängerversion lediglich in einem Punkt: im Blatt D (Stammdaten Begleitung) können nun nach der Reform des Pflegeversicherungsgesetzes die Pflegegrade (anstatt wie bisher Pflegestufen) korrekt erfasst werden. Die Information erscheint dann natürlich auch automatisiert auf dem Blatt A (Klientenblatt).

Eine Kopie der Statistikdatei erhalten die Dienste bei ihrem ServicePoint Hospiz, die Kontaktdaten finden Sie hier: http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoints

Vorankündigung Schulung:
Es wird dieses Jahr auch wieder einen gemeinsamen Schulungstag geben, bitte notieren Sie sich den Termin - Sie erhalten die Einladung dazu später gesondert: Statistik-Schulung: Freitag, 05.10.2018 in Stuttgart
Wir bitten um Verständnis, dass wir dafür keine Voranmeldungen entgegennehmen können - die Ausschreibung wird an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Edit 07.03.2018: Das Schulungsangebot ist nun online unter http://hpvbw.de/node/10327 - Info & Anmeldung über das Diakonische Werk Württemberg.

06.12.2017 – Ambulante Hospizförderung: Antragsformulare ab KW 2 2018 erhältlich

Die neuen Antragsformulare werden allen ambulanten Hospizdiensten in Baden-Württemberg von ihrem ServicePoint Hospiz in KW 2 2018 zugesandt und stehen danach hier zusätzlich zur Verfügung. Vorab sind auch in diesem Jahr wieder die Unterschriftenlisten erhältlich, die dem Antrag dann ausgefüllt beigelegt werden müssen (Anlage 1a bzw. 1b) - Sie können das entsprechende Formblatt für Ihren Hospizdienst auf Ihren Rechner herunter laden und ausdrucken. Abgabefrist für den kompletten Antrag beim jeweiligen ServicePoint Hospiz ist der 28.02.2018. - Erste Antworten auf Ihre Fragen zur ambulanten Hospizförderung werden Ihnen hier gegeben: Häufig gestellte Fragen in der Hospizarbeit

01.06.2017 – § 39a SGB V Ambulante Hospizförderung

Beihilfestellen

Der Betrag, den die gem. § 39a Abs. 2 SGB V geförderten ambulanten Hospizdienste den Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes sowie den Beihilfestellen, die dem Vertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und den Hospizverbänden beigetreten sind, wurde wie auch im letzten Jahr neu berechnet. Die entsprechende Regelung, tritt rückwirkend zum 1. Mai 2017 in Kraft. Der Service Point Hospiz Nord hat die vom Bundesverband (DHPV) erhaltenen Unterlagen den Hospizdiensten, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V gefördert werden, zur Verfügung gestellt.

Termine ServicePoint Hospiz Region Nord

Berufliche Fort– und Weiterbildung
Karlsruhe
Berufliche Fort– und Weiterbildung
Bad Herrenalb
Berufliche Fort– und Weiterbildung
Bad Herrenalb
Bad Waldsee