Ambulante Hospizförderung

Meldungen zum Bereich ServicePoint Hospiz

27.03.2018 – Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK

Zur Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK in 2017 beim Förderverfahren 2018 und 2019 ergibt sich vorbehaltlich der noch ausstehenden Abstimmungen zu den Änderungen in den verschiedenen vertraglichen Regelungen folgender Sachstand:

KVB und der PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2018

Beginnend mit dem Förderverfahren im Jahr 2019 werden die für Versicherte der KVB und der PBeaKK im jeweiligen Vorjahr erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens gem. § 39a Abs. 2 SGB V anerkannt. Diese Begleitungen werden dann im Antrag an die jeweilige federführende gesetzliche Krankenkasse auf der Landesebene bzw. regionaler Ebene mit angegeben, so dass diese Begleitungen bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt werden (in gleicher Weise wie die Begleitungen für Versicherte der PKV).

KVB: Begleitungen im Jahr 2017

Im Förderverfahren im Jahr 2019 werden zusätzlich die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen mit angegeben und ebenfalls bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt.

PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2017

Die im Jahr 2017 für Versicherte der PBeaKK erbrachten Begleitungen können im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 nicht anerkannt werden.

Hintergrund

Die unterschiedlichen Regelungen bezogen auf die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB sowie der PBeaKK erbrachten Begleitungen haben folgenden Hintergrund:

PBeaKK

Eine Berücksichtigung der für Versicherte der PBeaKK im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 ist leider nicht möglich, da seitens der PBeaKK erst im Laufe des Jahres 2018 die rechtlichen Grundlagen für eine Beteiligung an der Förderung der ambulanten Hospizdienste geschaffen werden können. Diese Regelungen der PBeaKK treten dann rückwirkend zum 1.01.2018 dahingehend in Kraft, dass die in diesem Jahr erbrachten Begleitungen Berücksichtigung finden.

KVB

Für die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen ist es möglich, die vertraglichen Grundlagen so zu gestalten, dass auch die Begleitungen aus dem Jahr 2017 einbezogen werden können. Da aber das Antragsverfahren gem. § 39a Abs. 2 SGB V  in diesem Jahr bereits kurz vor dem Abschluss steht, ist eine Berücksichtigung der für Versicherte der KVB im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen in den aktuellen Anträgen nicht mehr möglich. Damit diese Leitungseinheiten aber dennoch Berücksichtigung finden, erfolgt die Angabe der im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen für KVB-Versicherte im Förderantrag im Jahr 2019.

Ambulante Hospizdienste, die im letzten Jahr Begleitungen für Versicherte der KVB erbracht haben und evtl. den Antrag auf Förderung im laufenden Verfahren noch nicht gestellt haben, sollten jetzt unmittelbar den Antrag stellen, so dass die Frist bis zum 31.03. eingehalten wird. Eine Angabe dieser Begleitungen im Antrag in diesem Jahr muss nicht erfolgen, da eine Berücksichtigung erst im Förderverfahren im Jahr 2019 erfolgt. Z.T. wurden diese Begleitungen vorsorglich oder zur Information in den Anträgen mit angegeben. Hier müssen jetzt keine Änderungen vorgenommen werden. Eine Berücksichtigung bei der Berechnung der Leistungseinheiten in diesem Jahr erfolgt aber nicht.

Zu den weiteren Auswirkungen in Bezug auf die Rechnungen an die Beihilfestellen der KVB sowie der PBeaKK werden wir Sie noch einmal gesondert informieren.

Für Rückfragen stehen Ihnen in Baden-Württemberg die Referentinnen der drei ServicePoints Hospiz gerne zur Verfügung - die Kontaktdaten finden Sie unter http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoin….

14.02.2018 – Ambulante Hospizförderung: Statistik 2018

In KW 7/2018 haben alle ambulanten Hospizdienste sowie ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste in Baden-Württemberg per E-Mail die neue Version der "Johanniter Hospizstatistik 2018" erhalten. Diese Version unterscheidet sich von der Vorgängerversion lediglich in einem Punkt: im Blatt D (Stammdaten Begleitung) können nun nach der Reform des Pflegeversicherungsgesetzes die Pflegegrade (anstatt wie bisher Pflegestufen) korrekt erfasst werden. Die Information erscheint dann natürlich auch automatisiert auf dem Blatt A (Klientenblatt).

Eine Kopie der Statistikdatei erhalten die Dienste bei ihrem ServicePoint Hospiz, die Kontaktdaten finden Sie hier: http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoints

Vorankündigung Schulung:
Es wird dieses Jahr auch wieder einen gemeinsamen Schulungstag geben, bitte notieren Sie sich den Termin - Sie erhalten die Einladung dazu später gesondert: Statistik-Schulung: Freitag, 05.10.2018 in Stuttgart
Wir bitten um Verständnis, dass wir dafür keine Voranmeldungen entgegennehmen können - die Ausschreibung wird an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Edit 07.03.2018: Das Schulungsangebot ist nun online unter http://hpvbw.de/node/10327 - Info & Anmeldung über das Diakonische Werk Württemberg.

06.12.2017 – Ambulante Hospizförderung: Antragsformulare ab KW 2 2018 erhältlich

Die neuen Antragsformulare werden allen ambulanten Hospizdiensten in Baden-Württemberg von ihrem ServicePoint Hospiz in KW 2 2018 zugesandt und stehen danach hier zusätzlich zur Verfügung. Vorab sind auch in diesem Jahr wieder die Unterschriftenlisten erhältlich, die dem Antrag dann ausgefüllt beigelegt werden müssen (Anlage 1a bzw. 1b) - Sie können das entsprechende Formblatt für Ihren Hospizdienst auf Ihren Rechner herunter laden und ausdrucken. Abgabefrist für den kompletten Antrag beim jeweiligen ServicePoint Hospiz ist der 28.02.2018. - Erste Antworten auf Ihre Fragen zur ambulanten Hospizförderung werden Ihnen hier gegeben: Häufig gestellte Fragen in der Hospizarbeit

21.07.2017 – Information Service Point Hospiz

WG: Förderverfahren nach § 39a SGB V - Beihilfe Postbeamtenkrankenkasse / Private Krankenversicherung: Antrag 2017

Die geförderten ambulanten Hospizdienste sind darüber informiert, dass Versicherte der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaK) und der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) für die Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die privaten Kassen bislang keine Relevanz haben. Begleitungen von Versicherten der genannten Kassen werden nicht in die Berechnung der möglichen Fördersumme mit einbezogen.

Was die Postbeamtenkrankenkasse angeht, so gibt es nun eine erfreuliche Mitteilung:
Einige (nicht alle!) Versicherte bei der PBeaK sind beihilfeberechtigt. Es sind die Versicherten der Gruppe A, für die zeitnah nach einer abgeschlossenen Begleitung ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden kann. 

In einem Telefonat mit der PBeaK konnte folgender Sachverhalt geklärt werden:
Man unterscheidet bei dieser Kasse Versicherte der Gruppe A und der Gruppe B. Die Frage, wie man herausfindet, ob die versicherte Person zur Gruppe A gehört, wurde pragmatisch beantwortet: Sie besitzt eine Versichertenkarte! Während die zur Gruppe B gehörigen Versicherten keine Karte haben. Für sie kann auch kein Antrag auf Beihilfe gestellt werden.

Für Ihren diesjährigen Antrag an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) in Köln gilt dasselbe Antragsformular wie im vergangenen Jahr.
Bitte beachten Sie, dass Sie diesen Antrag erst einreichen können, wenn Sie den Förderbescheid 2017 der Gesetzlichen Krankenkassen erhalten haben und 10 % für Begleitungen privat Versicherter abgezogen wurden. Die Förderbescheide gehen Ihnen wahrscheinlich in den nächsten Tagen zu. Sie müssen als Kopie beim Antrag an die PKV mit eingereicht werden.

01.06.2017 – § 39a SGB V Ambulante Hospizförderung

Beihilfestellen

Der Betrag, den die gem. § 39a Abs. 2 SGB V geförderten ambulanten Hospizdienste den Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes sowie den Beihilfestellen, die dem Vertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und den Hospizverbänden beigetreten sind, wurde wie auch im letzten Jahr neu berechnet. Die entsprechende Regelung, tritt rückwirkend zum 1. Mai 2017 in Kraft. Der Service Point Hospiz Nord hat die vom Bundesverband (DHPV) erhaltenen Unterlagen den Hospizdiensten, die gem. § 39a Abs. 2 SGB V gefördert werden, zur Verfügung gestellt.

Termine ServicePoint Hospiz Region Nord

Berufliche Fort– und Weiterbildung
Karlsruhe
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Stuttgart
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Stuttgart
Berufliche Fort– und Weiterbildung
Bad Herrenalb
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Bad Herrenalb