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Zweiter Hospiz- und Palliativkongress Baden-Württemberg

11. Oktober 2016, Liederhalle Stuttgart

Zentrales Thema des Kongresses ist „Sorge“ als Grundhaltung gegenüber anderen Menschen. Wie wirkt der „Sorge-Gedanke“ von Hospizkultur und Palliativmedizin in unserer Gesellschaft? Was muss sich im Gesundheitswesen ändern, wenn wir es als „System der Sorge“ begreifen? Kann dieses Verständnis von „Sorge“ Vorbild sein für eine „caring society“? Zur Diskussion dieser Fragen laden die Diakonie und die Caritas im Land, die evangelischen und katholischen Akademien, der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg sowie das KompetenzZentrum Palliative Care Baden-Württemberg am 11. Oktober 2016 in die Stuttgarter Liederhalle ein.

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Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e.V. informiert:

 
Palliativversorgung für alle – Wunsch oder Wirklichkeit?

Die Palliativmedizin ist – obwohl sicherlich grundlegend, erst seit wenigen Jahren ein Thema des öffentlichen Lebens. Ihren Ursprung hat die Palliativversorgung mit C. Saunders in England mit Tumorpatienten genommen. Auch bei uns ist die überwiegende Mehrheit der Patienten, denen palliativmedizinische Hilfe zu Teil wird, Menschen mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Dabei steht in der Palliativmedizin die Symptomkontrolle von Schmerzen, Atemnot, unstillbarem Erbrechen, Delir u.a. im Mittelpunkt der Maßnahmen.

Es ist bezeichnend, dass bisher die häufigste Todesursache in den westlichen Ländern kardiovaskuläre Erkrankungen sind. Kennzeichnend für diese Patienten ist oft eine ausgeprägte Atemnot – auch in Ruhe. Dennoch finden diese Patienten kaum Zugang zur palliativmedizinischen Versorgung. Gleiches gilt Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern wie zum Beispiel dem Morbus Parkinson oder der Amyothrophen Lateralsklerose (Schluckstörung, Delir, aber auch Atemnot, Schmerzen etc.).

Dies ist – auch im Rahmen ethischer Grundsätze – nicht tragbar.

Der Paul-Lechler-Preis 2017 möchte daher die palliative Versorgung dieser großen Patientengruppen, die dennoch stark in der Palliativversorgung unterrepräsentiert sind, in den Mittelpunkt stellen und dadurch auch das öffentliche Bewusstsein schärfen.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. bietet unseren Mitgliedseinrichtungen auch dieses Jahr wieder umfassendes Material zur Unterstützung bei der Gestaltung des Welthospiztages an – ab sofort und bis zum 15. Juli 12. August 2016. (Die Bestellfrist konnte verlängert werden.)

Die ambulante Palliativversorgung nach dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG)

(Berlin, 21.06.2016)  Am 8. Dezember 2015 ist das das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) in Kraft getreten.

Aktuelles aus den Hospizen:

 
  • Ambulanter Kinderhospizdienst für den Bodenseekreis, Ambulanter Kinderhospizdienst für den Landkreis Ravensburg

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Der Ambulante Kinderhospizdienst AMALIE, eine Kooperation der Stiftung Liebenau und der Malteser, bildete im sechsten Jahr Paten für den ehrenamtlichen Hospizdienst in Familien mit lebensbedrohlich oder lebensverkürzend erkrankten Kindern aus.

  • Hospizverein Rheinstetten e.V.

Im August ist unser Büro geschlossen.

Telefonisch sind wir aber durchgehend wie gewohnt unter 0151 / 57 42 57 33 zu erreichen.

  • Kinder- und Jugendtrauer Ludwigsburg

So erschien am 1. Juli 2016 in der Ludwigsburger Kreiszeitung ein Artikel über die gelungene Kooperation des CVJM Ludwigsburg, Evang. Jugendwerk im Bezirk Ludwigsburg (EJW), der Jugendkirche der Kath. Kirche Ludwigsburg und dem Kath.