Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt die Belan­ge schwerst­kranker und ster­ben­der Men­schen und ist die Interessens­vertre­tung der Mitglieds­einrich­tungen in Baden-Würt­tem­berg.

Unsere Mit­glieder sind ambu­lante Hospiz­dienste, Kinder- und Jugend­hospiz­dienste, Sitz­wachen­gruppen, statio­näre Hospize und Ein­rich­tungen der Palliativ­versor­gung.

Wir setzen uns in­halt­lich und politisch in Gremien auf Landes- und Bundes­ebene für die Stär­kung der Hospiz­arbeit ein und in­for­mieren unse­re Mit­glie­der über Än­de­rungen und Neuerun­gen. Mehr…

Aktuelles

14.02.2018

In KW 7/2018 haben alle ambulanten Hospizdienste sowie ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste in Baden-Württemberg per E-Mail die neue Version der "Johanniter Hospizstatistik 2018" erhalten. Diese Version unterscheidet sich von der Vorgängerversion lediglich in einem Punkt: im Blatt D (Stammdaten Begleitung) können nun nach der Reform des Pflegeversicherungsgesetzes die Pflegegrade (anstatt wie bisher Pflegestufen) korrekt erfasst werden. Die Information erscheint dann natürlich auch automatisiert auf dem Blatt A (Klientenblatt).

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Verband thematisiert Sterben in der Gesellschaft

Seit 20 Jahren gibt es den Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg. Obwohl die Herausforderungen gewachsen sind und Hospizarbeit heute wesentlich vielfältiger ist, als dies noch zu Beginn der Verbandsarbeit der Fall war, so der Vorstandsvorsitzende Bernhard Bayer, blieb in all den Jahren das Herz der Hospizarbeit erhalten: engagierte und qualifizierte Ehren- und Hauptamtliche sind bereit und fähig, Sterbenden und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen und diese zu begleiten.

Bereits in den 1980er Jahren hat die Vision der Hospizbewegung, die Situation Sterbender zu verbessern und dem Sterben seine Würde zurückzugeben, in Baden-Württemberg Wurzeln geschlagen und sich rasch ausgebreitet. Inzwischen kann unser Land auf ein flächendeckendes Netz von Angeboten blicken. Über 12.000 Sterbefälle pro Jahr werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den ambulanten Hospizdiensten, den stationären Hospizen, den Palliativstationen sowie in den ambulanten Kinder- und Jugendhospizen begleitet.

Muhterem Aras war am 13. Juni 2016 beim Jubiläum des Verbandes zu Gast und nahm eine wichtige Botschaft mit nach Hause: Die Themen Sterben, Tod und Trauer wurden inzwischen zum Glück aus der Tabuzone geholt. Dies ermöglicht es zahlreichen schwerstkranken und sterbenden Menschen, dass sie ihren letzten Lebensabschnitt würdevoll, schmerzfrei und in vertrauter Umgebung verbringen können. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg hat zu dieser Entwicklung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Pressemeldung des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V.

Am vergangenen Montag feierte der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. in Stuttgart sein 20-jähriges Bestehen. Dabei fand die Stabübergabe des langjährigen Vorsitzenden Bernhard Bayer an seine am Vormittag auf der Jahresmitgliederversammlung neu gewählte Nachfolgerin Susanne Kränzle statt.

Beim Festakt, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann stand, gratulierten in Anwesenheit von Landtagspräsidentin Muhterem Aras und zahlreichen Gästen aus Politik, Kirchen, Verbänden und den Mitgliedseinrichtungen des Verbandes die Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales und Integration, Bärbl Mielich, und der Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V., Prof. Dr. Winfried Hardinghaus. Die Festrede hielt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, die der Hospizbewegung von jeher eng verbunden ist. Alle würdigten die Innovationskraft und Verlässlichkeit des Hospiz- und PalliativVerbandes, der auf allen Ebenen ein unverzichtbarer Ansprechpartner und Mitgestalter der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen ist. Ebenso wurde den vielen Ehren- und Hauptamtlichen im Land gedankt, die sich mit hohem Engagement dafür einsetzen, dass Menschen in Baden-Württemberg gut umsorgt sterben können.

QuinK: Film zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Besser geht immer!

Unter diesem Motto hat der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) mit Unterstützung der Deutsche KinderhospizSTIFTUNG (DKHS) einen Film realisiert, der zur Arbeit mit dem Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit (QuinK) einladen möchte.

Der Film, in dem ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen, betroffene Eltern und Geschwisterkinder zu Wort kommen, zeigt am Beispiel des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Unna, wie durch die kontinuierliche und strukturierte Reflexion von Haltungen, Strukturen und Praktiken die eigene Arbeit überprüft und gezielt weiter entwickelt werden kann.

Dabei überzeugt der Film vor allem mit den positiven Erfahrungen, die alle in Unna Beteiligten beschreiben. Wo zunächst Mehraufwand und Bürokratie befürchtet wurden, kam es nicht nur zu einem besseren Verständnis aller in der Begleitung Beteiligten untereinander, sondern auch zu konkreten Verbesserungen der täglichen Arbeit für Kinder mit lebensverkürzender Erkrankung.

Neue Rahmenvereinbarung nach §39a SGB V ambulante Hospizarbeit verabschiedet

Am 08.12.2015 trat das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) in Kraft. Die Änderungsvorschläge bezüglich der Rahmenvereinbarung für die ambulante Hospizarbeit wurden nun vom GKV-Spitzenverband zusammen mit allen beteiligten Verbänden genehmigt, das Verfahren ist abgeschlossen. Die neue Rahmenvereinbarung zu den Vorausetzungen der Förderung der ambulanten Hospizarbeit liegt nun in der Fassung vom 14.03.2016 vor.

S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung erschienen

(Berlin, 27.04.15) - Diese S3-Leitlinie ist ein großes Gemeinschaftsprojekt vieler Experten aus den verschiedenen Disziplinen und Professionen, an dem auch der DHPV beteiligt war. Erstmalig wird damit auf S3-Niveau eine Leitlinie zu sieben Themenbereichen der Palliativmedizin zur Verfügung gestellt, um die allgemeine und spezialisierte Palliativversorgung von Menschen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung zu unterstützen und weiter zu verbessern.

Umfrage bei den Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden Württemberg - Ergebnisse der Erhebung 2014

Im  Jahr 2014 wurde bei 252 Ambulanten Hospizdiensten und Kinder- und Jugendhospizdiensten in Baden-Württemberg eine Umfrage durchgeführt. Erforderlich war eine Erfassung der aktuellen Mitgliederdaten und der Bedarf, genauere Angaben über Struktur und Ausstattung der Dienste zu erhalten. Insgesamt 89 % der Mitglieder des Hospiz- und PalliativVerbands Baden-Württemberg e.V. (HPVBW) haben sich an unserer Umfrage beteiligt. In einer kurzen Zusammenfassung werden die wichtigsten Ergebnisse, hochgerechnet auf ganz Baden-Württemberg, dargestellt.

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Termine

Bietigheim-Bissingen
71634 Ludwigsburg, „Blitz Raum“, 1. Stock, Seniorenpflegeheim „CASA REHA“, Obere Kasernenstraße 22
Berlin
Treffpunkt für Trauernde im Cafe Prinz Carl
Rottenburg, Poststraße 11, Cafe Prinz Carl
Vortrag
Rheinstetten/Mö, Großer Saal, Zentrum Rösselsbrünnle, Rappenwörthstr. 49
Mosbach-Neckarelz und Hechingen
Jöhlingen