Ludwigsburg, 11.06.2026
Bewegen – Stärken – Vernetzen – Informieren – Entwickeln - Unterstützen
Drei Jahrzehnte engagierter Arbeit für eine klare Haltung und einen gemeinsamen Auftrag.
Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden sowie mit Freunden und Partnern der Hospiz- und Palliativarbeit und den Mitgliedseinrichtungen feierte der Verband sein 30-jähriges Jubiläum. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Gruppe „Berta Epple“.
In seiner Begrüßung betonte der Vorsitzende, Herr Frank Schöberl, dass bewusst auf eine Trennung von Ehrengästen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verbänden und Institutionen verzichtet wurde, um echte Begegnungen und Gespräche mitten in der Gemeinschaft zu ermöglichen. Gerade diese Nähe, das Miteinander und die vielen wertvollen Begegnungen seien es, die die Hospiz- und Palliativarbeit seit nunmehr 30 Jahren tragen, bereichern und mit Leben füllen.
Bereits am Morgen begrüßte Herr Klaus-Dieter Hepp, stellvertretender Verbandsgeschäftsführer des Sparkassenverbands Baden-Württemberg die Gäste. Er hob die Gemeinsamkeiten beider Verbände hervor und erinnerte daran, dass der HPVBW seine Jubiläen mittlerweile in guter Tradition in den Räumen der Sparkassenakademie feiert – nach den 20- und 25jährigen Jubiläum nun bereits zum dritten Mal.
In ihrem Grußwort würdigte Frau Staatssekretärin Petra Krebs MdL die Entwicklung des Verbandes und dessen Bedeutung als wichtiger Impulsgeber für die Hospiz- und Palliativversorgung im Land. Der HPVBW stehe seit 3 Jahrzehnten für Hilfsbereitschaft, Solidarität und Nächstenliebe und leiste damit einen wichtigen Beitrag zu einer gelebten Sorgekultur in Baden-Württemberg.
Auch Frau Sawatzki von der AOK Baden-Württemberg hob die zentrale Rolle des Verbandes hervor. Der HPVBW sei die Stimme seiner Mitglieder gegenüber Politik, Krankenkassen und weiteren Partnern. Die vergangenen Jahrzehnte hätten gezeigt, wie wichtig eine verlässliche Zusammenarbeit aller Beteiligten sei. Gemeinsam konnten die Hospiz- und Palliativversorgung weiterentwickelt, wichtige Strukturen aufgebaut und die Angebote für Betroffene und Angehörige verbessert werden.
Frau Susanne Kränzle, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes, Gesamtleitung des Hospiz Esslingen, sowie ehemalige Vorsitzende des HPVBW, stellte in ihrem Grußwort die Bedeutung einer „Demokratisierung der Sorge“ in den Mittelpunkt und damit die Stärkung einer solidarischen, demokratischen Gesellschaft. Für die Zukunft gab sie dem HPVBW den Wunsch mit auf den Weg, stets in Bewegung zu bleiben.
Weitere Informationen:
Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. vertritt als Dachverband der Hospiz- und Palliativeinrichtungen in Baden-Württemberg die Interessen seiner Mitgliedseinrichtungen, setzt Impulse für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und fördert die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure auf Landes- und auf Bundesebene.
Pressekontakt
Birgit Baier
Assistenz für den Vorstand
07141/9918770
Der DHPV ist die Interessenvertretung der Hospizbewegung und der Dachverband der Hospizverbände in den Bundesländern.