Chronologische Übersicht über alle Meldungen

Di, 28.11.2017 Forschungsprojekt zu Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftlichem Engagement in der Hospizarbeit gestartet

Ehrenamtlichkeit als tragender Boden der Hospiz- und Palliativarbeit hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Um wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung des Engagements in der Bevölkerung für sterbende Menschen zu schaffen, bedarf es der wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

Das 2017 gestartete Forschungsprojekt „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“ soll dazu dienen, ein tragfähiges empirisches Fundament für die Weiterentwicklung der Hospizpraxis und Hospizkultur zur Verfügung zu stellen. Inwieweit ist sie noch Bürgerbewegung, wie ist diese in der Bevölkerung verankert, welche Bedeutung hat sie in der palliativen Versorgung?

Zur Klärung dieser Fragen arbeiten namhafte Forscherpersönlichkeiten, die alle auch dem wissenschaftlichen Beirat des DHPV angehören, in diesem kooperativen Verbundprojekt zusammen. Neben Prof. Dr. Werner Schneider sind das Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, Gießen; Prof. Dr. Andreas Heller, Wien, und Prof. Dr. Thomas Klie, Freiburg.

Das Forschungsziel besteht für die Praxis darin, ehrenamtliche Arbeit und damit die Hospizvereine als Organisationsform bürgerschaftlichen Engagements und Ehrenamtlichkeit zu stärken. Dazu wird das Projekt Fragen zu Einstellungen in der Bevölkerung zur ehrenamtlichen Unterstützung Sterbender, die Sicht von Hausärzten und Pflegediensten, die Erfahrungen Ehrenamtlicher sowie den Zusammenhang von Ehrenamt und Zugangsgerechtigkeit verfolgen.

Mehr zum Projekt finden Sie unter:

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Di, 21.11.2017 Einfach da sein

Sie sei „unendlich dankbar“, sagte eine Frau kürzlich am Telefon. Ihrer Mutter ging es schlecht, doch sie konnte nicht länger bei ihr bleiben. Und so war sie beruhigt, dass die Sterbende nicht alleine war, sondern eine Begleiterin vom Hospizdienst ihr zur Seite stand.

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Di, 21.11.2017 Sterben als Lebensaufgabe

Tod – Der Hospizverein Gomaringen lud zum hochkarätig besetzten Podiumsgespräch in die Kulturhalle. Fachleute berichteten von Erfahrungen mit Menschen am Lebensende.

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Mo, 20.11.2017 Starke ambulante Hospizarbeit in Baden-Württemberg

Am vergangenen Freitag eröffnete in Stuttgart das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz in Baden-Württemberg unter dem Dach des Hospiz Stuttgart, in dem künftig acht Plätze zur Verfügung stehen. In der Regel leiden die Betroffenen unter lebensverkürzenden Erkrankungen, die über Jahre hinweg zu einer stetigen Verschlechterung des Zustandes und schließlich zum Tod führen. Das stationäre Hospiz bietet betroffenen Eltern die Möglichkeit, mehrere Wochen im Jahr „aufzuatmen“, während sie die erkrankten Kinder und Jugendlichen bestens versorgt wissen.

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V., betonte, wie gut es sei, ein solches Haus im Lande zu haben, dass dennoch aber die Bemühungen der Hospizarbeit auch im Kinder- und Jugendbereich dahin gehen, das Sterben zuhause zu ermöglichen. Dass dies gelänge, sei der Wunsch der meisten betroffenen Familien. In Baden-Württemberg wurden im Jahr 2017 im vertrauten Umfeld begleitet:

  • 280 Kinder
  • 6.852 Erwachsene

Die Begleitung erbrachten 5.376 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen aus 148 ambulanten Hospizdiensten - gezählt wurden hier nur die Begleitungen, die im Rahmen der ambulanten Hospizförderung (§39a, SGB V) geleistet wurden - es gibt darüber hinaus eine Vielzahl kleinerer Hospizgruppen, die mit ihren Ehrenamtlichen die selbe qualifizierte Begleitung an ihrem Ort spendenfinanziert erbringen. Diese Zahlen schließen auch die Aufgaben der nahezu 40 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste im Land ein.

„Wir haben als eines der ersten Bundesländer ein flächendeckendes Netz von ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste, auf das wir stolz sind“, so Susanne Kränzle in ihrem Grußwort.

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Mo, 20.11.2017 Kooperationsvertrag mit der Hospitalstiftung Rottenburg

Die bereits seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen dem ambulanten Hospizdienst Rottenburg e.V. und der Hospitalstiftung Rottenburg wurde am 09. November 2017 in einem Kooperationsvertrag besiegelt.

Der Vertrag wurde von Oberbürgermeister Stephan Neher und der 1. Vorsitzenden Cornelia Brede-Ott unterzeichnet.

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Do, 16.11.2017 Vorweihnachtliche Spende der Firma Koch an Amalie

Die Firma Christian Koch Transport- und Lohnunternehmen in Berg überreichte am 14. November 2017 einen Spendenscheck in Höhe von EUR 1000,00 an Elisabeth Mogg und Melanie Sauter von Amalie, dem ambulanten Kinderhospizdienst in Weingarten.

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Do, 16.11.2017 1800 Euro für den Ambulanten Kinderhospizdienst „Amalie“

Von Michael Tschek

Bitzenhofen – Im Rahmen der traditionellen Apfelwochen am Bodensee, die in diesem Jahr in Oberteuringen eröffnet worden waren, hat die Familie Janine und Wolfgang Metzler gleichzeitig ihr Jubiläumsfest „25 Jahre Hotel Am Obstgarten“ gefeiert. Den gesamten Erlös haben sie dem Ambulanten Kinderhospizdienst „Amalie“ der Landkreise Bodenseekreis und Ravensburg zur Verfügung gestellt und am Montag der Vertreterin Barbara Weiland übergeben.

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Mi, 15.11.2017 Anerkennung für ehrenamtliche Hospizdienste

Mit einer Fördersumme von insgesamt 23.000 Euro unterstützt die Hospiz-Stiftung für Stadt und Landkreis Karlsruhe zwölf hospizliche Einrichtungen und ambulante Dienste in Karlsruhe und Umgebung. Bei der offiziellen Übergabe durch den Stiftungs-Vorstand und den Stiftungsrat am 9.

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Mo, 13.11.2017 Bosch Jazzchor „Vocal Ignition“ singt für den Ambulanten Kinderhospizdienst

Der Bosch Jazzchor „Vocal Ignition“ veranstaltete am Samstag, 11.11.2017 ein Benefizkonzert anlässlich „10 Jahre Ambulanter Kinderhospizdienst Ludwigsburg“ im Festsaal der Freien Waldorfschule Ludwigsburg, welches trotz nasskalter Witterung gut besucht war.

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Do, 09.11.2017 Viele Menschen haben Berührungsängste

Balingen. Die beiden Koordinatoren Silvia Häfele und Eduard Maass der ökumenischen Hospizgruppe Balingen luden am Dienstag zur Versammlung aller Hospizvorstände aus Südwürttemberg in den Balinger Bahnhof ein. Das Treffen des Landesverbands findet jedes Jahr in den verschiedensten Regionen statt.

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Do, 09.11.2017 Farbintensive Motive für jeden Monat

Balingen. Zwölf lebensbejahende Motive: Ab Montag, 6.11.2017, gibt es den 13. Kalender der ökumenischen Hospizgruppe Balingen im Handel. „Viele warten schon darauf“, erzählt Eduard Maass, Koordinator der ökumenischen Hospizgruppe Balingen. Auch in diesem Jahr sind die zwölf farbintensiven Motive von Monika Schwenk.

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Do, 09.11.2017 Hospiztag 2017

Auch in diesem Jahr fand ganz in der Tradition des Welthospiztages zum neunten Mal in Folge der Hospiztag des Ökumenischen Hospizdienstes Leimen-Nußloch-Sandhausen e.V. statt. Am 15. Oktober fanden sich Mitarbeiter(innen)  und Interessierte in der katholischen Kirche in Nußloch zu einem bunt gemischten Abend zusammen, der dieses Jahr unter dem Thema „Visionen“ stand.

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Mo, 06.11.2017 Menschliche Botschaft

Poesie und Musik“ erklingen in der Pforzheimer Stadtkirche. Schauspielerin Marianne Sägebrecht wirbt für Hospizbewegung.

Zum Deutschen Hospiztag gab am Samstagabend, 14. Oktober 2017 das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim zusammen mit der Schauspielerin Marianne Sägebrecht das Konzert „Poesie und Musik“. Sie setzten damit in der voll besuchten evangelischen Stadtkirche ein Zeichen für die Bedeutsamkeit der Sterbebegleitung und palliativen Versorgung. Vertreter Pforzheimer Hospizdienste betonten die Unverzichtbarkeit des Ehrenamts.

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Mi, 25.10.2017 Bericht 2017

Am 18. Oktober 2017 war Mitgliederversammlung des Hospizdienstes Hochrhein e.V. in Waldshut. Neben Vorstandswahlen und Berichten aus den Gruppen war Gelegenheit zu einem sogenannten „world-cafe“. Das „world-cafe“ bietet die Möglichkeit, mit anderen Menschen Ideen und Gedanken in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Themen und Fragen zur Zukunft des Hospizvereins waren Inhalt dieses Austauschs. Der Vorstand wird sich mit den niedergeschriebenen Ergebnissen befassen.

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Mi, 25.10.2017 2. Treffen des Qualifizierungskurses für ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen

Was braucht es, um Schwerstkranke und Sterbende in der letzten Lebensphase gut zu begleiten?

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Do, 19.10.2017 Sozialminister Lucha stellt weitere Mittel für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung im Land ein

Stuttgart, 13. Oktober 2017  --- Die Landesregierung hat im neuen Doppelhaushalt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Im neuen Doppelhaushalt des Landes hat das Sozial- und Integrationsministerium insgesamt mehr als eine Million Euro für die Hospiz- und Palliativversorgung eingestellt, das ist mehr als das Vierfache der bisherigen Mittel. Dies verkündete Sozialminister Manne Lucha anlässlich des Welthospiztages am Samstag, den 14. Oktober 2017. Damit setzt das Land seinen eingeschlagenen Weg fort, Menschen in der schmerzlichen Situation des Abschiednehmens die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

„Ich halte es für die Pflicht einer menschlichen Gesellschaft, alles dafür zu tun, dass Sterbende und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Weg so viel an Geborgenheit, Nähe und Liebe bekommen, wie nur irgendwie möglich“, betonte Lucha. „Es ist unsere Aufgabe, Menschen den nötigen Freiraum zu geben, sich um ihre schwerstkranken Angehörigen zu kümmern.“ In dieser Phase brauche es Zeit, viel Kraft und eine gute Begleitung. Die Menschen, die in der Hospizarbeit tätig seien, verdienten deshalb allerhöchste Anerkennung und Respekt.

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Mi, 18.10.2017 Friseurteam PUR Ludwigsburg unterstützt den Ambulanten Kinderhospizdienst

Am 06. Oktober 2017 startete Friseurteam PUR Ludwigsburg anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Wilhelmsgalerie eine Spendenaktion unter dem Motto „Wir schneiden den ganzen Kopf, der Kunde bezahlt nur den halben.“ Die Kunden zahlten nur die Hälfte für den Haarschnitt und die andere Hälfte spendete das Team an den Ambulanten Kinderhospizdienst Ludwigsburg. So konnte Frau Beurer als Koordinatorin einen Scheck von über 630 € in Empfang nehmen und bedankte sich herzlich bei dem Team, auch im Namen der Familien, denen dies zugute kommt.

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Fr, 13.10.2017 Neue Ehrenamtliche

Mit großer Motivation nahmen 6 Frauen und 2 Männer am 10. Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizdienst Rottenburg und Umgebung teil.

Von Januar bis September 2017 erstreckte sich die Schulung. Die Teilnehmer haben sich darauf vorbereitet Schwerkranke, Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten.

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Mo, 09.10.2017 DHPV: Informationsdefizite beheben, Hospiz- und Palliativarbeit stärken!

DHPV legt Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung vor

Berlin, 06.10.2017 --- Die Mehrheit der Menschen in Deutschland wünscht sich eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Sterben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Umfrage „Sterben in Deutschland – Wissen und Einstellungen zum Sterben“. Die vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsbefragung wollte unter anderem wissen, wo die Menschen sterben möchten, ob sie sich gut genug über Hospiz- und Palliativangebote informiert fühlen, wie sinnvoll sie eine Patientenverfügung finden und an wen sie sich mit ihren Fragen zur Begleitung am Lebensende wenden würden.

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Do, 05.10.2017 Sendung mit der Maus in baden-württembergischen Hospiz zu Gast

Am „Türöffner-Tag“ der „Sendung mit der Maus“ hat sich erstmals auch das Hospiz Esslingen beteiligt. Rund 25 Kinder hatten sich eingefunden, um zu erfahren, was sich hinter den Türen des Hospizes abspielt. Sie wurden in verschiedenen Gruppen von ausgebildeten Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen durch das Haus geführt.

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Mi, 04.10.2017 DHPV Arbeitshilfe zu Qualitätsprozessen in ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten

Mit der vorgelegten Arbeitshilfe sollen ambulante Hospiz- und Palliativdienste ermutigt werden, sich Qualitätsfragen zu stellen. Dies betrifft insbesondere die Dienste, die nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V eine Förderung durch die Krankenkassen erhalten. - Broschüre zum Download unter http://www.dhpv.de/service_broschueren.html

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Mo, 25.09.2017 10.000-€-Spende für Ambulanten Kinderhospizdienst Amalie

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Kinder und Jugendliche in der Region zu unterstützen – das ist gemeinsames Anliegen der Radio 7 Drachenkinder und des Ambulanten Kinderhospizdienstes Amalie. Mit einem großen Spendenscheck über 10.000 Euro im Gepäck kam jetzt Ursula Schuhmacher, Leiterin der Radio7 Drachenkinder, zum Informationsgespräch mit Amalie.

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Sa, 23.09.2017 Spendenübergabe nach Kinderkleidermarkt

Das Team der Kinderkleider- und Spielsachenbörse der Auferstehungskirche Ludwigsburg spendet den gesamten Erlös von 2.030,- Euro aus der 50. Jubiläumsbörse dem Kinderhospizdienst Ludwigsburg.

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So, 17.09.2017 Letzter Mitarbeiterabend vor der Sommerpause

Ende Juli fand in unserem Hospizverein wieder ein Mitarbeiterabend statt. Tradition ist bei uns, dass sich die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen monatlich bei unterschiedlichem Programm treffen. An diesem Abend standen zwei Verabschiedungen im Mittelpunkt. Leider mussten wir uns von unserer Ehrenamtlichen, Ingelore Wunschick, verabschieden. Ingelore ist in eine andere Stadt gezogen und wird dort den Hospizgedanken weitertragen. Wir danken Ingelore für ihre Fröhlichkeit und ihre engagierte Mitarbeit in unserer Runde.

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