Ausgabe Dezember 2019

Vorwort

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e.V.,

wie alljährlich steht gefühlt ganz plötzlich das Weihnachtsfest vor der Tür mitsamt dem Jahreswechsel – das heißt, das Jahr 2019 neigt sich bereits dem Ende zu. Dass Sie Zeit zum Rückblick und Ausblick haben, das wünsche ich Ihnen!

Was die Arbeit des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg anbelangt, so ist vieles in diesem Jahr passiert und auf den Weg gebracht worden.

Wir freuen uns, dass unsere Kursangebote – Letzte Hilfe, Hospiz macht Schule – so gut angenommen werden, dass wir sie auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Unsere Arbeitskreise waren fleißig, der AK Hospiz- und Palliativversorgung für Menschen mit Behinderung wurde neu gegründet und ist gut gestartet. Auf der Landesebene konnten wir uns gut einbringen: wie immer als Mitveranstalter und auch als Referentinnen bei den Süddeutschen Hospiztagen, als Gesprächspartner*innen und Impulsgeber*innen im Interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz, als Sachverständige bei der Öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses im Landtag u. a. m. Das Gremium H5 tagte regelmäßig – der HPV zusammen mit den Hospizreferentinnen von Caritas und Diakonie aus beiden Landesteilen. Der ServicePoint Hospiz Nord mit Sabine Horn ist von den Diensten sehr nachgefragt bei allen Fragen rund um die Förderung ambulanter Hospizarbeit und ebenso im Landesausschuss Ambulante Hospizförderung.

Herr Minister Lucha nahm sich Zeit, sich über die Arbeit des HPV BW und über die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen zu informieren. Das Sozialministerium hat, wie Sie wissen, ein Förderprogramm aufgelegt, das die Entwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung im Lande voranbringt. Hospiz braucht Politik, und wir sind froh, dass die Politik sich an uns wendet mit den unterschiedlichsten Fragen und Anliegen, unser Kernthema betreffend, so dass am Ende die Ergebnisse gut und weiterführend sind.

Wir Vorstandsmitglieder waren zu vielen Jubiläen eingeladen von ambulanten und stationären Hospizen, was uns sehr freute. Auf der Bundesebene sind wir ebenfalls präsent bei den Treffen des DHPV-Vorstandes mit den Landesvorsitzenden, in verschiedenen Fachgruppen des DHPV, im Charta-Prozess u. a. m. Am 23./24. Oktober 2020 wird erstmals die in Bremen längst etablierte Messe Leben und Tod in Freiburg stattfinden als südliches Pendant – dazu laden wir schon jetzt herzlich ein, nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Eine besondere Ehre war es, als Sachverständige zur zweitägigen Anhörung des Bundesverfassungsgerichts geladen worden zu sein, wo es um den §217 StGB ging, um den „Sterbehilfeparagraphen“, und die Frage, ob dieser verfassungskonform sei. Die Antwort ist das Bundesverfassungsgericht bis heute schuldig, was ahnen lässt, wie umfangreich die Beratungen sein mögen.

Auch im nächsten Jahr wird uns die Arbeit und werden uns die Themen und Herausforderungen nicht ausgehen, dessen können wir sicher sein. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit, gemeinsam mit wunderbaren Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und in der Geschäftsstelle unsere Mitglieder und die Hospizarbeit im Lande unterstützen zu können.

Immer wieder treibt mich bei diesem umfangreichen Tun ein Text an von Dorothee Sölle, den sie mit „Credo“ überschrieben hat:

Ich glaube an gott,
der die welt nicht fertig geschaffen hat
wie ein ding das immer so bleiben muss
der nicht nach ewigen gesetzen regiert
die unabänderlich gelten
nicht nach natürlichen ordnungen
von armen und reichen
sachverständigen und uninformierten
herrschenden und ausgelieferten
ich glaube an gott
der den widerspruch des lebendigen will
und die veränderung aller zustände
durch unsere arbeit
durch unsere politik ...

Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben im Namen des Vorstandes und der Mitarbeiterinnen des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V. eine besinnliche Adventszeit, ein leuchtendes Weihnachtsfest sowie für 2020 das Allerbeste.

In herzlicher Verbundenheit,

Ihre Susanne Kränzle

Vorsitzende

 

Aktuelles aus dem Landesverband

Mitgliederstand

Im Juli 2019 beigetreten sind:

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Böblingen
  • Ambulanter Hospizdienst Pleidelsheim

Im November 2019 beigetreten sind:

  • Hospiz St. Michael, Nagold
  • Hospiz Ursula, Leutkirch
  • Hospiz Horizont, Singen

Aufgelöst hat sich die:

  • Hospizgruppe Korntal – Münchingen

Aktuell sind 216 Hospiz- und Palliativeinrichtungen Mitglied im Hospiz- und Palliativ Verband.

Für die Arbeit in Ihrer Region wünschen wir viel Erfolg und gutes Gelingen!

Jubiläum 2019

Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum im Jahr 2019:

  • 10 Jahre – Hospizverein Tettnang e.V.
  • 20 Jahre – Hospizgruppe Blaubeuren - Laichingen, Merklingen
  • 20 Jahre – Hospizgruppe Bad Schussenried-Federsee

Bitte melden Sie uns doch auch Ihr Jubiläumsjahr!

Aktuelles aus den Arbeitskreisen

Arbeitskreis Ambulante Hospizarbeit

Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 12. März 2020 in Tübingen statt. Protokolle können Sie auf der Homepage des HPVBW im geschützten Mitgliederbereich nachlesen https://hpvbw.de/mitglieder/protokolle . Leitung des Arbeitskreises, Silvia Ulbrich-Bierig, Vorstandsmitglied HPVBW – Allgemeine Informationen unter: https://hpvbw.de/ambulant

Arbeitskreis Kinder- und Jugendhospizarbeit

Die Protokolle und weitere Informationen können Sie auf der Homepage des HPVBW im geschützten Mitgliederbereich nachlesen https://hpvbw.de/mitglieder/protokolle . Leitung des Arbeitskreises: Helena Gareis, Vorstandsmitglied HPVBW und Bernhard Bayer, Hospiz St. Martin erhalten. - Allgemeine Informationen zur Kinder- und Jugendhospizarbeit: https://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit

Arbeitskreis Kinder- und Jugendtrauer

Der AK Kinder- und Jugendtrauer traf sich zu seiner 15. Sitzung am 19. September in Backnang. Nach einer Vorstellungsrunde und Ideenbörse für die Kinder- und Jugendtrauerarbeit widmeten wir uns der Planung des Fachtags Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleitung, siehe unten, sowie dem Austausch über verschiedene Medien für unsere Arbeit. Die nächste Sitzung findet am 14. Mai 2020 von 10-15 Uhr in Backnang statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des HPVBW im geschützten Mitgliederbereich und bei der Leitung des Arbeitskreises, Kirsten Allgayer, Vorstandsmitglied des HPVBW https://hpvbw.de/mitglieder/protokolle -  Allgemeine Informationen unter: https://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit

Arbeitskreis Stationäre Hospize

Die Herbsttagung 2019 am 13.11.2019 im Weihbischof-Gnädinger-Haus in Freiburg entfiel. Das nächste Treffen ist die Klausurtagung (zweitägig): Dienstag 05. - Mittwoch 06. Mai 2020 im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt.- Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises: Ute Epple und Frank Schöberl, Vorstandsmitglieder des HPVBW. - Allgemeine Informationen zur Hospizarbeit finden Sie unter: https://hpvbw.de/stationaer - Für diesen Arbeitskreis besteht ein separater Internetbereich mit den Protokollen.

Arbeitskreis Hospiz- und Palliativarbeit in der Behindertenhilfe

Das erste Treffen des Arbeitskreises fand am 19.09.2019 in Heidelberg statt. Das Protokoll können Sie auf der Homepage des HPVBW im geschützten Mitgliederbereich nachlesen unter https://hpvbw.de/mitglieder/protokolle. Leitung des Arbeitskreises: Frank Schöberl, Vorstandsmitglied des HPVBW. Wer Interesse hat im Arbeitskreis mitzuarbeiten ist herzlich dazu eingeladen sich in unserer Geschäftsstelle zu melden - nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

Fortbildungsangebote des HPVBW für 2020

  • Hospiz macht Schule, Referentin Nicola Rupps

Freitag 06.03 –  Samstag 07.03.2020 in Ludwigsburg. Ausschreibung und Anmeldeformular unter https://hpvbw.de/mitglieder/termine

Anmeldung schriftlich bis 27.01.2020 möglich. Bitte anmelden – es gibt noch freie Plätze

  • Letzte Hilfe Kursleiter*innen Schulung, Referent*innen von Letzte Hilfe Deutschland gUG

Mittwoch 11.03.2020 in Biberach. Ausschreibung und Anmeldung unter https://hpvbw.de/mitglieder/termine

Anmeldung schriftlich bis 27.01.2020 möglich. Bitte anmelden – es gibt noch freie Plätze

  • Coaching für haupt- und ehrenamtliche Koordinator*innen

Referenten Günter Etspüler und Clemens Janosch

Freitag 09.10 - Samstag 10.10. 2020 in Bad Boll. Ausschreibung und Anmeldung unter https://hpvbw.de/mitglieder/termine

Anmeldung schriftlich bis 13.07.2020 möglich.

Bei ausreichend Interessierten wird der HPVBW auch wieder folgenden Kurs anbieten:

  • Palliative Versorgung zu Hause Mentoren Schulung – Projekt HPVBW und AOK Baden-Württemberg.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle - nutzen Sie dafür unser Kontaktformular.

Fachtag für Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleitung

Der vom Arbeitskreis Kinder- und Jugendtrauer des HPVBW initiierte Fachtag findet am 25. April 2020 in Leonberg zum Thema „Wenn Trauer Raum bekommt…Trauer in der Gesellschaft, in der Familie, in mir“ statt. Hauptrednerin wird Frau Dr. Tanja Brinkmann aus Bremen sein. Mehr Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung bis zum 20. März ausschließlich über unser elektronisches Anmeldeformular unter: https://hpvbw.de/node/12448

Regionale Mitgliederversammlungen 2019

Im November 2019 fanden in den vier Regionen Baden-Württembergs (Süd-Württemberg, Nord-Württemberg, Nord-Baden und Süd-Baden) die jährlichen Mitgliederversammlungen statt. Vom HPVBW Vorstand war jeweils die/der zuständige Regional-Patin*e mit der Referentin des Vorstands Frau Bechtel vor Ort, um die Mitglieder über Aktuelles aus der Hospizarbeit umfassend zu informieren und zu hören, was die Mitglieder vor Ort beschäftigt. Bei allen Versammlungen im Ländle stand der kollegiale Austausch im Vordergrund mit wertvollen Informationen und Erfahrungen, welche wiederum allen Hospizeinrichtungen mit dem Protokoll zur Verfügung gestellt werden konnten. Der Vorstand des HPVBW möchte sich bei den gastgebenden Hospizdiensten für die Unterstützung und Organisation der Bewirtung bedanken.

ServicePoint Hospiz Nord

Aktuelles: Ambulante Hospizförderung § 39a Abs. 2 SGB V

Unterdessen gehen wir auf das Ende des Jahres 2019 zu, und das bedeutet für die Förderung, dass diese, was die Gesetzlichen Krankenkassen anbelangt, unterdessen abgeschlossen ist, und ich hoffe ebenso, dass Sie als Dienste problemlos auch die Ihnen zustehenden Fördergelder von den Privaten Krankenkassen erhalten haben.

Das bedeutet jedoch auch, dass wir bereits in der Vorbereitung für das Förderverfahren 2020 sind.   Mitte November konnten wir (die drei ServicePoints Hospiz) im Landesausschuss ambulante Hospizförderung in sehr offener und guter Runde anstehende Punkte mit den Krankenkassen besprechen. Die Formulare werden sich nur minimal verändern, wir hoffen, dass es damit einfacher wird, diese auszufüllen.

Wenn Sie Fragen haben sollten, wenden Sie sich bitte an die Service Points, denn dieses Mal ist keine Schulung geplant.

Die Formulare des Antragsverfahrens sind Ihnen unterdessen zugeschickt worden und Sie finden sie auch wieder auf unserer Homepage unter: https://hpvbw.de/servicepoint/antragsformular

Sollten Sie Fragen bezüglich der Förderung haben -  ob im Zusammenhang mit der Antragstellung, oder auch generell unter dem Jahr und die Antworten nicht auf der Homepage finden, so haben wir ganz neu eine eigene Mailadresse für diese Fragen eingerichtet. Bitte schreiben Sie diese an: sphospiznord [at] hpvbw[Punkt]de 

Herr Strobel, der federführend für die Gesetzlichen Krankenkassen das Förderverfahren durchführt, hat die dringende Bitte an alle Hospizdienste, dass sie auf Briefe /An- bzw. Abfragen seinerseits doch bitte antworten. Das wird Anfang des Jahres wieder wegen der prospektiven Personalkosten für Stellenerhöhungen und Neuanstellungen sein, und ist manchmal auch im April / Mai, wenn ihm bei der Durchsicht der Anträge Fragen aufkommen.

Vom Bundesrat wurden am 29.11.2019 folgende Bezugsgrößen verabschiedet: 13% der Bezugsgröße = 414,05 € (2,2% für die Sachkosten = 70,07 €) pro Leistungseinheit.

Wollten wir mit der Überarbeitung der FAQs schon längst fertig sein, so hat sich das aus verschiedensten Gründen verzögert. Sie erhalten Information, sobald die überarbeitete Fassung fertig und geeint ist. Die FAQs für die Kinder- und Jugendhospizdienste haben wir zurückgestellt, da wir davon ausgehen, dass sich im Jahr 2020, wenn die Rahmenvereinbarung neu verhandelt wird, doch ein paar Veränderungen ergeben werden. Dies wird möglicherweise die Kinderhospizdienste stärker betreffen als die Erwachsenenhospizdienste.

Wir sind sehr dankbar, dass dies bei uns auf Landesebene von den Krankenkassen ebenso gesehen wird und Veränderungen im Sinne von Verbesserungen auch von den Kassen befürwortet werden.

Bei den ServicePoints Hospiz gab es dieses Jahr aus verschiedenen Gründen immer wieder Vertretungssituationen. Umso mehr einen ganz herzlichen Dank an die Personen, die im Hintergrund und/oder im Vertretungsfalle die Arbeit, Beratungen, Vorarbeiten etc. so hervorragend aufrechterhalten haben.     

Und noch ein Letztes: wir ServicePoints Hospiz sind gerade dabei, erste Erkundigungen für ein neues Statistikprogramm einzuholen, um vielleicht irgendwann einmal sowohl die jeweilige Statistik des Dienstes und dann auch den einfachen Transfer in  den Förderantrag anbieten zu können.

Alle Informationen zur ambulanten Hospizförderung in Baden-Württemberg: https://hpvbw.de/servicepoint

Sabine Horn, 1. stellvertretende Vorsitzende des HPVBW

 

Informationen vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V.

Verleihung des Heinrich-Pera-Preises

In diesem Jahr wurde das Projekt Endlich mit der Heinrich Pera Medaille ausgezeichnet. In dem Projekt setzen sich Schüler*innen der Klasse 9 bis 13 mit Lehrkräften und Hospizmitarbeiter*innen mit den Themen, Sterben, Tod und Trauer auseinander. Der Preis wurde von Nicole Nolden, Kirsten Fay, Dr. Birgit Weihrauch und Prof. Dr. Raymond Voltz entgegengenommen. Das Projekt wird gefördert vom DHPV und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ).

Anmerkung: der HPVBW wird bei Interesse der Mitglieder das Projekt Endlich gerne auch nach Baden-Württemberg holen. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen unter www.hpvbw.de

Qualität sorgsam gestalten

Das neu überarbeitete Bundesrahmenhandbuch für stationäre Hospize wird am 28. Februar 2020 in Berlin im Rahmen eines Fachtages der Öffentlichkeit vorgestellt. Der HPVBW informierte bereits Ende November die Mitglieder darüber. Anmeldungen sind noch bis 07.02.2020 möglich über die Geschäftsstelle des DHPV.

Termine und Veranstaltungen

SAVE THE DATE

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen am 19. Mai 2020 in Bietigheim-Bissingen.

Bitte nutzen Sie unsere Internetseite – wir veröffentlichen alle Veranstaltungen, die für die Hospizbewegung in Baden-Württemberg interessant sind:

Buchtipp

Trauernacht und Hoffnungsmorgen

Das Trauerbuch der Psychotherapeutin und Theologin Antje Sabine Naegeli.

„Einen geliebten Menschen zu verlieren, verursacht unermesslichen Schmerz. Der Tod wirft uns aus der Bahn, wir fühlen uns äußerlich und innerlich verloren. Antje Sabine Naegeli hat diesen Schmerz selbst erfahren. Mit einfühlsamen Worten begleitet sie ihre Leserinnen und Leser durch die schwere Zeit. Ein eindrückliches Buch, das ermutigt, den Gefühlen Raum zu geben und daran erinnert: Es gibt Schätze, die in unserem Herzen zurückbleiben und die uns nichts und niemand entreißen kann. In ihrem Buch möchte die Autorin keine Theorien über Trauerphasen oder Rezepte liefern, sondern aus eigenen Trauerfahrung Impulse geben, den jeweils ganz individuellen Trauerweg zu finden. Denn Trauerarbeit ist seelische Schwerstarbeit, in der Trotz eines Verlustes die Liebe bleibt. Dabei spart sie auch Tabuthemen wie den Suizid nicht aus. Einfühlsam und verständnisvoll begleitet das Buch durch die Dunkelheit der Trauernacht, die Eiszeit bis in den dämmernden Hoffnungsmorgen und Tagesanbruch begleiten zu können.“ Herder Verlag ISBN: 978-3-451-37720-4