Workshop: Brücken schlagen aus der Kinderklinik nach Hause

Nachsorge für palliativ erkrankte Kinder und deren Eltern
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Stuttgart

Die Überleitung von Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Eltern aus der Klinik in die Häuslichkeit stellt eine besondere Herausforderung für die begleitenden Fachkräfte dar. Die Familien sind voller Hoffnung, dass sich der gesundheitliche Zustand des Kindes verbessert, sobald sie „erst mal zu Hause“ sind. Wie kann ich als Fachkraft Familien in dieser besonderen Situation begleiten und ihnen eine Stütze sein? Wie kann ich einen Raum schaffen, in dem sich die Eltern der schwierigen Tatsache gegenüber öffnen können, dass ihr Kind ein verkürztes Leben hat? Wie kann ich mich selbst stärken, schützen und abgrenzen? Welche weiterführenden Unterstützungsangebote gibt es für Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind, wenn die Nachsorge beendet ist?
Dieser Kurs vermittelt einen Einblick in die Haltung und Arbeit von Palliative Care für Kinder. Die besondere Situation von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind wird beleuchtet und das Verständnis für die komplexe Lebenswelt der Betroffenen vertieft. Durch einen kollegialen Erfahrungsaustausch und anhand verschiedener Praxisbeispiele werden Strategien entwickelt, die Sie als Fachkräfte dabei unterstützen können, Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in ihrer besonderen Situation besser betreuen, begleiten und entlassen zu können, ohne sich selbst dabei aus den Augen zu verlieren.

Zielgruppe
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräfte, Case Manager*innen der Sozialmedizinischen Nachsorge, Entlassmanager*innen, Hebammen, Fachkräfte aus den Bereichen des Psychosozialen Dienstes und der Sozialarbeit/Sozialpädagogik

Referierende / Leitung
Susanne Haller und Anna Lammer

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.elisabeth-kuebler-ross-akademie.de