Ausgabe Februar 2017

Vorwort

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V.,

das Jahr 2017 ist schon in vollem Gange, schien doch gerade erst Weihnachten und Silvester zu sein und das Jahr noch neu und unberührt.In Berlin fand Mitte Januar der Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) statt, in dessen Rahmen die Ehrenpreise 2016 verliehen wurden.

Frau Dr. Birgit Weihrauch, die uns in Baden-Württemberg bestens bekannt ist als „Urmutter der Charta“, bekam zusammen mit dem früheren Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Prof. Dr. Christof Müller-Busch den Ehrenpreis für die Entwicklung von Strukturen und Rahmenbedingungen als Würdigung dafür, dass sie sich als InitiatorInnen und Motoren der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland um die Hospiz- und Palliativarbeit in der BRD verdient gemacht haben. Der Ehrenpreis für Medien und Öffentlichkeitsarbeit ging diesmal an Stefan Weiller für sein Projekt "... und die Welt steht still … Letzte Lieder und Geschichten aus dem Hospiz“, mit dem er ja bereits mehrfach auch in Baden-Württemberg zu Gast war und weiter sein wird auf Einladung von Hospizdiensten. Mehr zu den Ehrenpreisen können Sie nachlesen unter dhpv.de.

Aktuell haben nach anderen Personen und Organisationen sieben namhafte PalliativmedizinerInnen Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum assistieren Suizid eingelegt. Sie fühlen sich in ihrer „Berufsausübung im Kern behindert“, weil z. B. Gespräche mit PatientInnen über deren Suizidwünsche ihrer Meinung nach als verbotene Beihilfe gewertet werden könnten. - Verschiedene Verbände, darunter auch der DHPV, wurden vom Bundesverfassungsgericht  zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die des DHPV ist für Ende Februar zu erwarten.

Mit Spannung erwarten wir in den nächsten Wochen die neue Rahmenvereinbarung für stationäre Hospize, in der erstmals auch verbindliche Stellenschlüssel festgelegt sein werden. Die Leitungen des AK stationäre Hospize im HPVBW haben in etlichen Sitzungen in Berlin kräftig mitgewirkt an den Verhandlungspositionen des DHPV gegenüber dem GKV-Spitzenverband. Was letztendlich in der Rahmenvereinbarung stehen wird, ist dennoch nicht ganz absehbar.

Im März tagt im Landtag wieder der im Jahr 2015 vom Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg initiierte interfraktionelle Gesprächskreis Hospiz, dem Landtagsabgeordnete und Vorstandsmitglieder des HPVBW angehören. Dieser Gesprächskreis ermöglicht den unkomplizierten Austausch über den Stand der Dinge und über weitere Schritte zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung im Land, wofür wir sehr dankbar sind.

Es ist weiter auf vielen Ebenen Bewegung in der Hospiz- und Palliativversorgung. Netzwerken ist wichtiger denn je. Hospizdienste sind mit ihren Angeboten unverzichtbare Partner geworden für alle, die sich um schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige kümmern.

Welche Ideen und Projekte dem Charta-Fachtag in Baden-Württemberg wohl folgen werden?

Der Dalai Lama sagt, “Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere morgen. Das bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie gerade gut im Heute leben und zunächst viel Freude bei der Lektüre unseres Infobriefes haben werden! 

Herzlich grüßt Sie, auch im Namen aller Vorstandskolleginnen und -kollegen 

Susanne Kränzle, Vorsitzende

 

Aktuelles aus dem Landesverband

Nachruf zum Tod von Dr. med. Paul Becker

Am 19.01. 2017 ist der Ehrenvorstand der IGSL-Hospiz e. V., Dr. med. Paul Becker, Gründer der IGSL-Hospiz e. V. im 92. Lebensjahr verstorben. Dr. Paul Becker hat als Pionier der Palliativmedizin und palliativen Schmerzmedizin und als unermüdlicher Lehrer der Hospizbewegung in Deutschland über 45 Jahre maßgeblich die  Entwicklung der Hospizarbeit grenzüberschreitend geprägt. Im Jahre 1986 gründete er die Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (IGSL), die ihren Sitz in Bingen und Sektionen in Wien und Bozen hatte. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Dr. Paul Becker mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Als einer der "Väter der Hospizbewegung- und Palliativmedizin" verdient sein Lebenswerk große Hochachtung.

Rückblick: Fachtag zur Charta in Baden-Württemberg - Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

"Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen” (Charta, Leitsatz 1)

Am 1. Dezember 2016 fand im Bürgerhaus Stuttgart-Möhringen der Fachtag des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen" statt. Der Einladung gefolgt waren 60 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hospizeinrichtungen aus Baden-Württemberg. Ebenso als Gast begrüßen durfte der HPVBW Fr. Dr. Karlin Stark, die Abteilungspräsidentin des Landesgesundheitsamtes Stuttgart. Susanne Kränzle, Vorsitzende des HPVBW moderierte fachkundig durch die Veranstaltung. Fr. Dr. Birgit Weihrauch, Staatsrätin a.D. und Mitinitiatorin der Charta, vermittelte in ihrem Eröffnungsvortrag anschaulich einen Überblick über die Idee und Inhalte der Charta. Sie lobte, den auch für Sie sehr lehrreichen Prozess der Charta, der in vielen Diskussionen mit verschiedensten Akteuren aus dem Gesundheitswesen im Rahmen des Runden Tisch in Berlin und in den, den jeweiligen Leitsätzen zugeordneten, Arbeitsgruppen stattgefunden hatte.

Der Charta-Prozess wurde Ende 2016 abgeschlossen, jetzt geht es darum, die im Oktober 2016 veröffentlichten Handlungsempfehlungen zu den ersten fünf Leitsätzen der Charta, auch in Baden-Württemberg bekannter zu machen und an deren Umsetzung zu arbeiten. Jede-/r Betroffene unabhängig von der jeweiligen Erkrankung, der persönlichen Lebenssituation oder des Versorgungsortes soll in Baden-Württemberg eine qualitativ hochwertige palliative und hospizliche Behandlung und Begleitung erhalten.„Letztverlässlichkeit“ ist der Begriff, der dafür in der Charta verwendet wird. Wichtige Impulsgeber für den Charta-Prozess vor Ort sind, so die Überzeugung von Susanne Kränzle, vor allem die Hospize und Hospizeinrichtungen.

In ihrem Beitrag zeigten Sabine Horn, 1. stellv. Vorsitzende des HPVBW und  Heike Dierbach, Fachbereichsleiterin des Fachbereich Soziales, Pflege und Versorgungsangelegenheiten vom Landratsamt Ludwigsburg auf, wie die praktische Umsetzung der Charta in einem Landkreis konkret aussehen kann. Deutlich wurde, wie wichtig und unterstützend für ein Gelingen des Charta-Prozesses gute Kontakte zum Landratsamt sind! Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden von  Dr. Birgit Weihrauch und Petra Dierbach ermutigt, sich für diese lohnenswerte Arbeit einzusetzen. Man sollte sich von einer zögerlichen Entwicklung nicht abschrecken lassen und, zum Beispiel immer wieder den Kontakt zum Landratsamt suchen!

Der Fachtag war informativ und, dank der sehr versierten Referentinnen und den interessierten Teilnehmer und Teilnehmerinnen, ein wichtiger Schritt, hinsichtlich der Umsetzung der Charta in Baden-Württemberg.

Fotos zum Fachtag finden Sie unter: http://hpvbw.de/dokumentation/char…  Edit: Tagungsdokumentation war bis 31.03.17 online.

Informationen zur Charta erhalten Sie unter: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de

Kooperationsvereinbarungen mit Einrichtungen der stationären Altenhilfe

Das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) hat geregelt, dass Träger vollstationärer Pflegeeinrichtungen mit einem Hospiz- und Palliativnetz zusammenarbeiten. Der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg und die Referentinnen der vier kirchlichen Wohlfahrtsverbände haben eine Handreichung zur Kooperationsvereinbarung erstellt. Sie nimmt die Zusammenarbeit von Hospizdiensten und Pflegeheimen in den Blick, kann aber auch als Anregung für die Kooperationen mit anderen Diensten genutzt werden. Unsere Mitglieder finden die Handreichung geschützt eingestellt unter: http://hpvbw.de/node/9515 

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V. hat einen Musterkooperationsvertrag für stationäre Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, außerdem wurde der Musterkooperationsvertrag für Krankenhäuser überarbeitet. Beide Musterverträge erhalten unsere Mitglieder geschützt eingestellt hier: http://hpvbw.de/node/9517

Homepage HPVBW

Unsere Homepage hat ein neues Gesicht erhalten! Wir freuen uns, wenn Sie bei uns vorbeischauen: www.hpvbw.de

Geschützter Mitgliederbereich

Auf unserer Homepage stellen wir Einladungen, Protokolle und Arbeitshilfen im „geschützten Mitgliederbereich“ ein. Sie finden diese Rubrik auf unserer Homepage unter http://hpvbw.de/mitglieder - bitte folgen Sie dort für die Erstregistrierung dem Punkt „Neues Benutzerkonto erstellen“. Mitgliedseinrichtungen können sich ein gemeinsames Konto für mehrere Mitarbeiter/innen oder auch einzelne, persönliche Benutzerkonten einrichten. Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

Mitgliederstand: 195

Wir begrüßen unsere jüngsten Mitglieder

  • Kinder- und Jugendhospizdienst Kuckucksnest in Lenzkirch
  • Kinder- und Jugendhospizdienst Biberach
  • Hospizgruppe Gaggenau
  • Hospiz am Engelberg in Wangen, stationärer Bereich
  • Hospizarbeit Mössingen e. V.

Zum 31.12.2016 ausgetreten:

  • Hospiz-Regionalgruppe Nagold IGSL e. V.

 

Aktuelles aus den Arbeitskreisen

Arbeitskreis Ambulante Hospizarbeit

Beim letzten Treffen des Arbeitskreises stand die Überarbeitung der Rahmenempfehlung für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der psychosozialen Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen im Rahmen der Hospizarbeit auf der Tagesordnung. Die Rahmenempfehlung wurde inhaltlich diskutiert und auf den aktuellen Stand gebracht. Nach inhaltlicher Abstimmung mit den Referentinnen der Wohlfahrtsverbände wird die Rahmenempfehlung vs. im Frühjahr 2017 fertig gestellt werden.

  • Nächstes AK-Treffen: 5. April 2017 von 12:15 bis 15:00 Uhr in der Geschäftsstelle in Bietigheim-Bissingen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises: Silvia Ulbrich-Bierig.

Arbeitskreis Kinder- und Jugendhospizarbeit

Die nächsten beiden Treffen finden wie folgt statt:

  • 21. März 2017 in Ludwigsburg
  • 14. November 2017 in Stuttgart

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises: Bernhard Bayer und Sabine Horn. Allgemeine Informationen zur Kinder- und Jugendhospizarbeit: http://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit

Arbeitskreis Kinder- und Jugendtrauer

Der Arbeitskreis plant aktuell den 2. Fachtag zur Kinder- und Jugendtrauer im Herbst 2017 zum Thema: "Trauer im Grenzbereich". Als Hauptreferent konnte Herr Detlef Bongartz, Supervisor und Trauerbegleiter, gewonnen werden.

  • Termin: 7. Oktober 2017, ganztägig
  • Ort: Leonberg, Stadthalle
  • Ausschreibung folgt.
  • Nächstes AK-Treffen: 1. Februar 2017, Obersasbach

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises Christine Ettwein-Friehs. Informationen zum Arbeitskreis: http://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit

Arbeitskreis Stationäre Hospize

  • Nächstes AK-Treffen: Klausurtage 2017: 16. bis 17. Mai 2017 in Löwenstein

Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises: Ute Epple und Frank Schöberl. Ihre Fragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle. Allgemeine Informationen zur Hospizarbeit finden Sie unter: http://hpvbw.de/stationaer.

Protokolle und Einladungen der Arbeitskreise Ambulante Hospizarbeit, Kinder- und Jugendhospizarbeit und Kinder- und Jugendtrauer sind im geschützten Mitgliederbereich des HPVBW abrufbar: http://hpvbw.de/mitglieder. Termine finden Sie auch ohne vorherige Anmeldung auf unserer Homepage unter http://hpvbw.de/mitglieder.

 

Aktuelles aus den Mitgliedseinrichtungen

Jubiläum

Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum im Jahr 2017:

  • 15 Jahre Hospizdienst Abtsgmünd
  • 20 Jahre Ambulanter Hospizdienst Blaufelden
  • 20 Jahre Ambulanter Hospizdienst Ehingen
  • 20 Jahre ASB Hospizwerk Mannheim
  • 20 Jahre Ambulanter Hospizdienst Östlicher Enzkreis
  • 20 Jahre Ökumenische Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstrasse
  • 25 Jahre Ambulanter Hospizdienst Ravensburg
  • 20 Jahre Hospizgemeinschaft Schwetzingen
  • 10 Jahre Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Clara Mannheim
  • 25 Jahre Hospiz Esslingen
  • 10 Jahre Hospiz St. Martin Stuttgart

Aus den Gruppen

Letzte Lieder in Mühlacker

Der Ambulante Hospizdienst östlicher Enzkreis e. V. hat anlässlich seines Jubiläums Stefan Weiller und sein Projekt gebucht. „Letzte Lieder und die Welt steht still“ – so lautet der Titel des Kunstprojekts des Frankfurter Künstlers Stefan Weiller, mit dem er seit einigen Jahren deutschlandweit mit anderen Künstlern und Künstlerinnen unterwegs ist. Gespräche mit unheilbar kranken Menschen im Hospiz sind die Grundlage für seine Auftritte. Die Musik und die Lieder, die er mit stimmlicher und instrumentaler Unterstützung von Musikern und Musikerinnen, Sängern und Sängerinnen vorträgt, sind Lieder, die den Sterbenden etwas bedeutet haben, ihr „Soundtrack“ des Lebens. Das Konzert ist am 2. Juli 2017 um 19:30 Uhr in der Pauluskirche in Mühlacker. Informationen finden Sie unter: https://www.und-die-welt-steht-still.de/kalender/m%C3%BChlacker/

Hospiz St. Martin - Ausstellung "Hülle und Fülle"

Zum 10-jährigen Jubiläum findet vom 13. März bis zum 24. Juli 2017 eine Ausstellung zum Motto des Jubiläumsjahres "Hülle und Fülle" im Hospiz St. Martin statt. Es werden Installationen der aus Lörrach stammenden Künstlerin Astrid Eichin gezeigt. Sie fertigt Mäntel, die in ihren reduzierten Formen und Materialien eine ganz eigene Sprache sprechen und somit eine individuelle Geschichte von Menschen und Kulturen erzählen. Die Vernissage ist am Montag, den 13. März 2017 um 19 Uhr. Informationen unter www.hospiz-st-martin.de.


 

Kurze Nachrichten aus den Mitgliedseinrichtungen finden Sie unter http://hpvbw.de/mitglieder/gruppen

Informationen vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e. V.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband feiert 2017 sein 25-jähriges Bestehen. Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum!

Weitere Informationen unter www.dhpv.de

 

ServicePoint Hospiz Nord – ambulante Hospizförderung § 39a Abs. 2 SGB V

Das Förderverfahren 2017

Nach den umfangreichen Neuerungen im Förderverfahren 2016 gibt es im aktuellen Förderverfahren 2017 einige wenige Ergänzungen. Die Förderanträge haben mittlerweile alle ambulanten Hospizdienste von den jeweiligen ServicePoint Hospiz per Post erhalten. Auf unserer Mitgliederseite ist das Antragsformular mit Anschreiben, Info und allen Anlagen: http://hpvbw.de/node/8589 eingeste….

  • Die monatliche Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV ab 1.01.2017 beträgt 2975,00 €. Der daraus errechnete €-Betrag (13% der monatlichen Bezugsgröße) für die einzelne Leistungseinheit der ambulanten Hospizdienste gem. § 39a Abs. 2 SGB V steigt auf dieser Grundlage von 377,65 € in diesem Jahr auf 386,75 € im Jahr 2017. Im Rahmen der Finanzierung der stationären Hospizarbeit entsprechen 9% der monatlichen Bezugsgröße im Jahr 2017: 267,75 €.
  • Der Förderantrag 2017 wurde um die Anlage 5 "Andere Kräfte" ergänzt
  • Die Abgabefrist der Anträge an die Service Points ist der 28.02.2017.
  • Die Postbeamtenkasse (PBeakk) und die Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) gelten nach wie vor weder als gesetzliche noch als private Kassen. Begleitungen von Personen, die dort versichert sind, sind weiterhin nicht förderfähig.

Aktualisierte FAQ-Liste der Arbeitsgruppe Ambulante Hospizdienste beim Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

  • Mit dem Förderantrag 2017 haben alle Hospizdienste die überarbeitete FAQ-Liste erhalten. Die Liste enthält Fragen in Zusammenhang mit der Förderung der ambulanten Hospizarbeit für Erwachsene in Baden-Württemberg. Für Kinder- und Jugendlichenhospizdienste ist eine gesonderte Liste in Arbeit. Die aktuelle Ausgabe ersetzt somit die FAQ`s aus dem Jahr 2012. Eine Überarbeitung wurde durch das Inkrafttreten des Hospiz- und Palliativgesetzes sowie der Überarbeitung der Rahmenvereinbarung nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V zur ambulanten Hospizarbeit erforderlich. Die daraus resultierenden Änderungen wurden in der "alten" FAQ-Liste ergänzt. So wurden dem Fragenkatalog u.a. Fragen und Antworten zur Förderung der prospektiven Personalkosten, der Sachkosten, der Antragstellung bei den Privaten Krankenkassen und den Beihilfestellen hinzugefügt. Die Liste ist unter: http://hpvbw.de/servicepoint/faq_hospizarbeit abrufbar.
 Informationen auch unter: http://hpvbw.de/servicepoint

 

Termine und Veranstaltungen

Regionale Mitgliederversammlungen des Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V.

In allen vier Regionen Baden-Württembergs finden im Herbst 2017 wieder regionale Mitgliedertreffen statt. Geleitet werden die Treffen von den jeweiligen Regionalpaten/-innen und unterstützt von unserer Referentin Christine Boß-Engelbrecht.

Bitte notieren Sie folgende Termine:

  • Süd-Württemberg: 7. November 2017, 10:15 bis 16:00 Uhr in Balingen, Regionalpatin: Susanne Kränzle
  • Nord-Baden: 15. November 2017, 10:00 bis 15:00 Uhr in Osterburken, Regionalpate: Frank Schöberl
  • Nord-Württemberg: 12. Oktober 2017, 10:00 bis 15:00 in Uhingen, Regionalpatin: Christine Pfeffer
  • Süd-Baden: 9. November 2017, 10:30 bis 15:00 in Freiburg, Regionalpatin: Christine Ettwein-Friehs

Die aktuellen Termine finden sie unter: http://hpvbw.de/mitglieder

Jährliche Mitgliederversammlung für alle Mitgliedseinrichtungen 2017

  • Termin: 4. Mai 2017
  • Ort: Karlsruhe, Bürgersaal im Rathaus Karlsruhe

Alle Mitglieder erhalten fristgerecht eine Einladung. Bitte merken Sie sich diesen wichtigen Termin vor! Wir freuen uns über eine rege Beteiligung unserer Mitglieder!

Fortbildungsangebote für Mitglieder des HPVBW

Coaching für hauptamtliche Koordinatorinnen und Koordinatoren

Frühjahr: 24. und 25. März 2017

  • Ort: Evangelische Akademie Löwenstein
  • Das Seminar ist ausgebucht: Es wird eine Warteliste geführt.
  • Weiter Informationen finden Sie unter http://hpvbw.de/node/9195
Herbst: 24. und 25. November 2017

Koordinator(in)entreffen in Kooperation HPVBW und Wohlfahrtsverbände

  • Koordinator(in)entreffen Baden und Hohenzollern: 14. März 2017 von 10:30 bis 15:30, Ort: Freiburg, Margarethe Ruckmich Haus
  • Forum Hospiz Württemberg: 9. Mai 2017 von 10:30 bis 16:30, Ort: Stuttgart, Diakonisches Werk Württemberg

Tagung mit Beteiligung des HPVBW

  • 18. Süddeutsche Hospiztage 2017: 5. bis 7. Juli 2017, Ort: Katholische Akademie Freiburg, Titel:"...und wenn Sie noch nicht gestorben sind - Hospiz 2030"

Beachten Sie bitte auch unseren umfangreichen Veranstaltungskalender im Internet. Sie finden dort derzeit über 240 Angebote: http://hpvbw.de/termine 

Sonstige Veranstaltungen

Das Diakonische Werk Württemberg bietet für ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Hospizdiensten eine Schulung zum Thema "Hospiz macht Schule" an: 5. Mai bis 06. Mai 2017, Ort: Stuttgart, Diakonissenanstalt. Die Ausschreibung finden Sie hier: http://www.diakonie-wuerttemberg.de/fileadmin/Medien/Pdf/Kursbuch-2017.pdf

Literaturempfehlungen

Angebote für Trauernde 2017 im Bereich der Diakonie Württemberg

Hrsg.: Diakonie Württemberg; die Broschüre enthält mehrtägige Angebote für trauernde Menschen im Bereich der Diakonie Württemberg. Ebenso sind Kontaktadressen, über die regionale Angebote für Gesprächsgruppen oder Trauercafés erfragt werden können, aufgeführt. Sie erhalten die Broschüre unter folgender Adresse:

Diakonisches Werk Württemberg Referat Hospiz
Heilbronnerstr.180
70191 Stuttgart
Telefon: 0711/ 1656-206
 

 

Adressen von Trauercafes und Trauergruppen in ganz Baden-Württemberg finden Sie unter: http://hpvbw.de/adressen/trauer/regional. Bitte teilen Sie uns ihre aktuellen Termine mit - Angebote zur Trauerbegleitung werden häufig von Betroffenen angefragt!

 

Wir freuen uns über Nachrichten aus Ihrer Hospizeinrichtung! Senden Sie Ihre Nachrichten und gerne auch Anregungen an unsere Geschäftsstelle.

Ihr Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg