für Trauernde

Wochenende für trauernde Männer

Kloster Reute

14. bis 16. September 2018

Männer trauern anders, aber nicht minder tief!

Männer trauern wirklich, Sie sind betroffen?

Sie trauern vielleicht auf andere Art, aber nicht minder tief. Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben Gefühle, denn Gefühle, sind dem Menschen angeborene lebensnotwendige Kräfte. Trauer macht den Verlust um einen geliebten Menschen bewusst und fördert die Bewältigung dieses Verlustes.

Wenn wir Trauer zum Ausdruck bringen und uns mit ihr auseinandersetzen, dann findet Heilung statt.

Wochenende für Trauernde, die einen lieben Menschen verloren haben

Kloster Reute

Donnerstag 13.12.2018 bis Sonntag 16.12.2018, Beginn: 18.00 Uhr, Ende: 14.00 Uhr  

„Einen Ort finden oder wiederfinden“

Einen Ort finden oder wiederfinden,wo du hingehen kannst, wenn du traurig bist, wie wichtig ist das. Dich dort aufhalten können, wo du von dem umgeben bist, was dir wohl tut, ist in der Zeit der Krise unverzichtbar. - Antje Sabine Naegeli

Wochenende für Trauernde die einen lieben Menschen verloren haben

Kloster Reute

Freitag 29.06.2018  bis Sonntag 01.07.2018, Beginn: 18.00 Uhr, Ende: 14.00 Uhr

“In Jeder Nacht beginnt der neue Tag“

Wenn die Nacht am tiefsten ist, beginnt der neue Tag; denn alles Leben entsteht aus der Dunkelheit. In jeder Nacht beginnt ein neuer Tag auch für dich.

Es gibt keinen Weg vorbei an Trauer und Schmerz. Wir müssen diese Gefühle annehmen, dem Schmerz Raum geben und der Trauer Zeit lassen.       

Es tut gut wenn man den Weg durch die Trauer nicht ganz alleine gehen muss.

Online-Therapieprogramm für Trauernde nach Verlust infolge einer hämatologischen Krebserkrankung

In Leipzig wird an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums im Rahmen einer Studie ein kostenfreies Online-Therapieprogramm für Trauernde durchgeführt, die eine nahestehende Person infolge einer hämatologischen Krebserkrankung verloren haben. Nach einem solchen Verlust erleben einige Betroffene eine lange und intensive Trauerreaktion. Sie haben Schwierigkeiten, sich an die neuen Lebensumstände anzupassen und eine positive Perspektive auf das eigene Leben zurückzugewinnen.

Trauer und Trauma

Die Hilflosigkeit der Betroffenen und der Helfer und warum es so schwer ist, die jeweils andere Seite zu verstehen
Shah, Hanne ; Weber, Thomas
978-3-89-334577-9

Hanne Shah und Thomas Weber beraten und unterstützen seit vielen Jahren Trauernde und Traumatisierte sowie die Personen, die Trauernde und Traumatisierte beruflich, ehrenamtlich oder in anderer Funktion begleiten: Psychologen, Therapeuten, Theologen, Notfallseelsorger, Ersthelfer, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Hospiz-Mitarbeiter, aber auch interessierte Freunde und Bekannte von Betroffenen.

In ihrem Buch für die „Fachleute des Helfens” kommen beide Seiten zu Wort:

Gemeinsam trauern - gemeinsam weiter lieben

Das Paarbuch für trauernde Eltern
Kachler, Roland; Majer-Kachler, Christa
978-3-45-161171-1

Der Tod eines Kindes ist für Eltern eine Katastrophe. Zerbricht daran auch die Partnerschaft? Roland Kachler und Christa Majer-Kachler kennen diese Frage aus eigener Erfahrung. Sie zeigen Wege auf, wie sich die unterschiedliche Trauer der beiden Partner zu einem Ganzen finden kann. Dabei darf das verstorbene Kind weiterhin zum Leben des Paares gehören. Einfühlsam unterstützen sie Paare auf dem gemeinsamen Trauerweg hin zu einer neu gelingenden und vertieften Partnerschaft.

„Der Tod eines Kindes stellt für Mütter und Väter eine existentielle Katastrophe dar“. So beginnt „das Paarbuch für trauernde Eltern“, das der Theologe und Therapeut Roland Kachler und seine Frau, die bildende Künstlerin und Sozialpädagogin Christa Majer-Kachler geschrieben haben. Zehn Jahre nach dem Tod ihres Sohnes geben sie sich Rechenschaft, wie unterschiedlich sie die Trauer erlebten, was für ihre Beziehung besonders belastend war, was ihnen half, wie sie trotz großer Unterschiede immer wieder zusammenfanden und wie sie ihre Partnerschaft am Ende bewusster und intensiver erlebten. Sie weisen sogar nach, dass die Scheidungsrate bei verwaisten Eltern niedriger ist als beim Durchschnitt der Familien. In zehn Kapiteln schildern sie den Verlauf der Trauer mit allen Abgründen, Verzweiflungsphasen, aber auch hilfreichen Entwicklungen. Sie sprechen die Sprache der Betroffenen, sodass sich betroffene Eltern beim Lesen verstanden fühlen. In vielen Umfragen ermitteln sie, wie es anderen betroffenen Eltern ergeht, sodass die Vielfalt möglicher Erfahrungen in der Trauer wiedergegeben wird. Zu jedem Kapitel gehören „Paarimpulse“. Das sind kleine Übungen, in denen Mutter und Vater ausprobieren können, über ihre unterschiedlichen Erfahrungen in der Trauer miteinander zu reden. Dabei entdecken sie das „komplementäre Trauern“. Wenn der eine in Verzweiflung steckt, findet der andere Kraft, Dinge in die Hand zu nehmen. Unterschiede sind nicht verboten, sie können sogar hilfreich sein. Jedes Kapitel endet mit sehr persönlichen Formulierungen wie „Ich als Frau und Partnerin“ und „Ich als Mann und Partner“ das Geschilderte erlebte. Die Autoren geben Einblick in ihre Unterschiede.

In den ersten Kapiteln geht es darum, das ganze Ausmaß der Katastrophe zuzulassen. Danach geht es um die Frage, wie die Beziehung zum Kind lebendig bleibt, obwohl es nicht mehr da ist. Wie viel Gespräch und wie viel Schweigen brauchen wir? Am Ende wird gefragt, wie wir trotz aller Liebe zum Kind auch unsere Liebe zueinander wieder finden, wie körperliche Liebe wieder wachsen kann. Die Menge der Informationen und die Verläufe der Trauer in der Beziehung zueinander sind so vielfältig und komplex, dass die Autoren betroffenen Eltern raten, nicht das ganze Buch sofort zu lesen, sondern sich die einzelnen Kapitel erst im Verlauf der Trauer vorzunehmen.

Besonders an diesem „Paarbuch für Eltern“ ist, dass die persönlichen Erfahrungen reflektiert werden auf dem Hintergrund psychologischer Kenntnisse und therapeutischer Erfahrung. Deshalb ist es für verwaiste Eltern ein Begleitbuch, in dem sie sich mit allen ihren schmerzhaften Erfahrungen verstanden fühlen und hilfreiche Anregungen für die eigene Trauer finden. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hospizen, die Trauernde begleiten, empfiehlt es sich als Lehrbuch, in dem konkret beschrieben wird wie Elterntrauer sich von innen anfühlt, was hilfreich ist, und wie Eltern durch einfühlsame Begleitung ihren eigenen Weg durch ihre Trauer finden.

Martin Klumpp, Prälat i. R., Stuttgart

Der eigenen Trauer begegnen

Ein Lebens- und Lernbuch
Godzig, Peter
978-3-92-704345-1

Ein Buch, das trauernden Menschen sensibler Wegbegleiter und Helfer sein möchte. Ich kann darin lesen und betrachten, nachdenken und allmählich verstehen. Ich begegne unterschiedlichen Stimmen und Ansichten und finde meinen ganz persönlichen Trauerweg.

zu den Werken "Der eigenen Trauer begegnen" und "Trauernden nahe sein" - herausgegeben von Peter Godzik

Zwei Bücher liegen vor mir und eine CD-ROM, welche das „Leitungshandbuch“ mit entsprechenden didaktischen Ergänzungen und Lehrgangsmaterialien vervollständigt.

Ausgehend von dem Gedanken der reflektierten eigenen Trauer, des eigenen bewussten Trauerweges als Grundlage für die Befähigung Andere in ihrer Trauer zu begleiten und zu trösten, liegen hier zwei Bücher vor, welche gut geeignet sind, den Weg zum/zur Trauerbegleiter/in hilfreich zu strukturieren.

In dem Erkennen der eigenen Trauer werden acht Erfahrungen auf dem Weg schicksalsbegleitend reflektiert. Vom Schmerz des Verlustes bis zum Hingeben in einen bezaubernden Neuanfang lässt uns das Buch mit Texten, Geschichten und Übungen Rückschau halten auf unseren individuellen Umgang mit der Trauer. Eben: „Der eigenen Trauer begegnen“

Das zweite Buch baut nun auf der Erfahrung im Umgang mit der eigenen Trauer auf und hilft „trösten“! So individuell die Erfahrung mit der eigenen Trauer ist, so individuell gestaltet sich auch die Begleitung von Trauernden. Das Aushalten von Verzweiflung, Wut, Schuldgefühlen führt hin zur Hoffnung, dass der eigene Trauerweg gefunden wird.

In der Begleitung von Trauernden steht nicht das „besser wissen“ im Vordergrund, sondern das Zulassen des ureigensten Umgangs mit der Trauer.

„Trauernden nahe sein“ ergänzt durch die begleitende CD-Rom, ist eine gute Möglichkeit auf die Tätigkeit als Trauerbegleiter/in vorzubereiten.

Thomas Dübner, Pflegedienstleiter Hospiz Bietigheim-Bissingen; Lehrer für Pflegeberufe und Fachkraft für palliative Pflege; Trauerbegleiter

Der Elefant und der Baum

Hahnemann-Gottwald, Kerstin
978-3-94-125149-6

Text und Bilder: Kerstin Hahnemann-Gottwald

Vorwort zum Buch:

Freundschaft erfordert Einfühlsamkeit, Geduld und genaues Hinsehen auf die Bedürfnisse des Anderen. Nur so kann sie Bestand haben und das Leben der Freunde wirklich reich und erfüllt machen und hält auch Abschied aus. Das Buch lädt mit seinen wunderbar symbolhaften Bildern und Texten dazu ein, sich auf das Wesentliche zu besinnen, sich auf seine Intuition zu verlassen und auch mal eigene Unsicherheiten zuzugeben.

Trauern mit Leib und Seele

Orientierung bei schmerzlichen Verlusten
Onnasch, Klaus; Gast, Ursula
978-3-60-886029-0

Das Buch ist das erste Trauerbegleitungsbuch, das die Erkenntnisse der aktuellen neurobiologischen Forschung nutzt, um den Ausnahmezustand von Körper und Psyche in dieser Situation allgemeinverständlich zu beschreiben. Aus dem Wissen über diese Vorgänge leiten die Autoren zahlreiche, in der Praxis bewährte Umgangsmöglichkeiten ab. - Zielgruppe: Trauernde - Männer und Frauen; Alle, die Trauernde begleiten; Alle, denen in der beruflichen Praxis Trauernde begegnen: Ärztinnen und Ärzte, PsychotherapeutInnen, Seelsorger und Seelsorgerinnen.

Beide Autoren schreiben aus einem großen Erfahrungsreichtum und eigenem Erleben. Dies ist diesem Buch von der ersten bis zur letzten Seite anzuspüren.

Die verständliche Sprache und Darstellung der neuesten medizinischen Forschung, was in einem Trauerfall in unserem Körper jeweils ausgelöst wird, ist sehr, sehr wertvoll und fruchtbar zu wissen. Es erklärt viele Reaktionen und Gefühle, Empfindungen und Zustände in der Trauer. Aus diesem Grunde kann ich sehr gut verstehen, dass es absolut hilfreich ist, trauernden Menschen dies einmal zu erklären, damit sie ihre eigenen Empfindungen besser einordnen können. Ja, mir kam sogar der Gedanke, ob dies nicht jeder Mensch schon prophylaktisch vor Eintritt des Todes eines nahe stehenden Menschen wissen (sprich gelesen haben) sollte, und nicht erst in der Situation und im Erleben erfährt, wie dies zustande kommt.

Im zweiten Teil des Buches fragte ich mich allerdings schon einige Male, ob dies wirklich zum Lesen für trauernde Menschen selbst so geeignet ist, oder ob die Zielgruppe der Leserschaft da nicht eindeutig Menschen sind, die Trauernde begleiten.

Die Fallbeispiele und Erlebnisberichte von Trauernden machen dieses Buch durchgängig praxisnah und lebendig, findet man doch eigene Empfindungen oder Gehörtes aus der eigenen Arbeit wieder.

Insgesamt ein lesenswertes und empfehlenswertes Buch.

Sabine Horn, Ludwigsburg