Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK

Zur Berücksichtigung der Begleitungen von Versicherten der KVB und der PBeaKK in 2017 beim Förderverfahren 2018 und 2019 ergibt sich vorbehaltlich der noch ausstehenden Abstimmungen zu den Änderungen in den verschiedenen vertraglichen Regelungen folgender Sachstand:

KVB und der PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2018

Beginnend mit dem Förderverfahren im Jahr 2019 werden die für Versicherte der KVB und der PBeaKK im jeweiligen Vorjahr erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens gem. § 39a Abs. 2 SGB V anerkannt. Diese Begleitungen werden dann im Antrag an die jeweilige federführende gesetzliche Krankenkasse auf der Landesebene bzw. regionaler Ebene mit angegeben, so dass diese Begleitungen bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt werden (in gleicher Weise wie die Begleitungen für Versicherte der PKV).

KVB: Begleitungen im Jahr 2017

Im Förderverfahren im Jahr 2019 werden zusätzlich die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen mit angegeben und ebenfalls bei der Berechnung der Leistungseinheiten berücksichtigt.

PBeaKK: Begleitungen im Jahr 2017

Die im Jahr 2017 für Versicherte der PBeaKK erbrachten Begleitungen können im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 nicht anerkannt werden.

Hintergrund

Die unterschiedlichen Regelungen bezogen auf die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB sowie der PBeaKK erbrachten Begleitungen haben folgenden Hintergrund:

PBeaKK

Eine Berücksichtigung der für Versicherte der PBeaKK im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen im Rahmen des Förderverfahrens im Jahr 2019 ist leider nicht möglich, da seitens der PBeaKK erst im Laufe des Jahres 2018 die rechtlichen Grundlagen für eine Beteiligung an der Förderung der ambulanten Hospizdienste geschaffen werden können. Diese Regelungen der PBeaKK treten dann rückwirkend zum 1.01.2018 dahingehend in Kraft, dass die in diesem Jahr erbrachten Begleitungen Berücksichtigung finden.

KVB

Für die im Jahr 2017 für Versicherte der KVB erbrachten Begleitungen ist es möglich, die vertraglichen Grundlagen so zu gestalten, dass auch die Begleitungen aus dem Jahr 2017 einbezogen werden können. Da aber das Antragsverfahren gem. § 39a Abs. 2 SGB V  in diesem Jahr bereits kurz vor dem Abschluss steht, ist eine Berücksichtigung der für Versicherte der KVB im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen in den aktuellen Anträgen nicht mehr möglich. Damit diese Leitungseinheiten aber dennoch Berücksichtigung finden, erfolgt die Angabe der im Jahr 2017 erbrachten Begleitungen für KVB-Versicherte im Förderantrag im Jahr 2019.

Ambulante Hospizdienste, die im letzten Jahr Begleitungen für Versicherte der KVB erbracht haben und evtl. den Antrag auf Förderung im laufenden Verfahren noch nicht gestellt haben, sollten jetzt unmittelbar den Antrag stellen, so dass die Frist bis zum 31.03. eingehalten wird. Eine Angabe dieser Begleitungen im Antrag in diesem Jahr muss nicht erfolgen, da eine Berücksichtigung erst im Förderverfahren im Jahr 2019 erfolgt. Z.T. wurden diese Begleitungen vorsorglich oder zur Information in den Anträgen mit angegeben. Hier müssen jetzt keine Änderungen vorgenommen werden. Eine Berücksichtigung bei der Berechnung der Leistungseinheiten in diesem Jahr erfolgt aber nicht.

Zu den weiteren Auswirkungen in Bezug auf die Rechnungen an die Beihilfestellen der KVB sowie der PBeaKK werden wir Sie noch einmal gesondert informieren.

Für Rückfragen stehen Ihnen in Baden-Württemberg die Referentinnen der drei ServicePoints Hospiz gerne zur Verfügung - die Kontaktdaten finden Sie unter http://hpvbw.de/servicepoint/adressen_servicepoin….