Trauer nach Suizid – eine andere Art der Trauer?

Öffentlicher Vortrag
Ravensburg

Jede Selbsttötung zieht viel Schmerz  und Fassungslosigkeit nach sich. So bleiben schätzungsweise jährlich 60.000 fassungslose, trauernde Menschen zurück: Lebenspartner und Partnerinnen, Kinder, Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Freunde und Kollegen …

Der Tod durch die eigene Hand ist für die, die zurückbleiben immer eine Katastrophe, die Selbsttötung eines nahen Menschen häufig eine traumatische Erfahrung. Plötzlich ist man mit einer Situation konfrontiert, die die Betroffenen an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit führen kann. Ein Suizid stellt das zuvor gemeinsame Leben radikal in Frage.

Aus ihrer Erfahrung weiß die Referentin, wie belastend die immer wiederkehrenden Fragen und die daraus resultierenden Schuldgefühle für Trauernde sind. Nicht nur die Betroffenen selbst sind ohnmächtig und sprachlos, sondern auch das soziale Umfeld und die Gesellschaft reagieren häufig mit hilfloser Sprachlosigkeit.

Darüber reden hilft und dazu möchte der Vortrag herzlich einladen:

Referentin: Stephanie Hamann, Diplom-Pädagogin, Systemisches Coaching (NLP), Therapeutische Fachkraft beim Arbeitskreis Leben (AKL) e.V. Tübingen

Vortrag mit anschließender Möglichkeit für Fragen & Diskussion

Wo: Gemeindesaal Heilig Kreuz, Sonnenbüchel, Bischof-Ketteler-Str. 2

Veranstalter: Ambulante Hospizgruppe Ravensburg, http://www.hospizgrupperavensburg…