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WG: Förderverfahren nach § 39a SGB V - Beihilfe Postbeamtenkrankenkasse / Private Krankenversicherung: Antrag 2017

Die geförderten ambulanten Hospizdienste sind darüber informiert, dass Versicherte der Postbeamtenkrankenkasse (PBeaK) und der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) für die Förderung durch die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die privaten Kassen bislang keine Relevanz haben. Begleitungen von Versicherten der genannten Kassen werden nicht in die Berechnung der möglichen Fördersumme mit einbezogen.

Was die Postbeamtenkrankenkasse angeht, so gibt es nun eine erfreuliche Mitteilung:
Einige (nicht alle!) Versicherte bei der PBeaK sind beihilfeberechtigt. Es sind die Versicherten der Gruppe A, für die zeitnah nach einer abgeschlossenen Begleitung ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden kann. 

In einem Telefonat mit der PBeaK konnte folgender Sachverhalt geklärt werden:
Man unterscheidet bei dieser Kasse Versicherte der Gruppe A und der Gruppe B. Die Frage, wie man herausfindet, ob die versicherte Person zur Gruppe A gehört, wurde pragmatisch beantwortet: Sie besitzt eine Versichertenkarte! Während die zur Gruppe B gehörigen Versicherten keine Karte haben. Für sie kann auch kein Antrag auf Beihilfe gestellt werden.

Für Ihren diesjährigen Antrag an den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) in Köln gilt dasselbe Antragsformular wie im vergangenen Jahr.
Bitte beachten Sie, dass Sie diesen Antrag erst einreichen können, wenn Sie den Förderbescheid 2017 der Gesetzlichen Krankenkassen erhalten haben und 10 % für Begleitungen privat Versicherter abgezogen wurden. Die Förderbescheide gehen Ihnen wahrscheinlich in den nächsten Tagen zu. Sie müssen als Kopie beim Antrag an die PKV mit eingereicht werden.